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Geist in der Wohnung?

Hallo zusammen,

Ich dachte mir, dass ich auch mal "meine" Geschichte zum besten geben könnte, da mich Meinungen dazu sehr interessieren würden. Zuerst möchte ich betonen, dass ich es nicht direkt, jedenfalls bewusst, gewesen bin, der was passiert ist, sondern meinen Eltern in unserer alten Wohnung. Zu der Zeit war ich nicht einmal ein Jahr alt und dementsprechend kann ich nichts bestätigen oder entschieden zurückweisen. Warum ich die Geschichte dennoch für glaubhaft halte, erzähle ich im Anschluss. Nun aber zu den Vorkommnissen:

 

Wir wohnten zur damaligen Zeit zusammen mit meinen knapp sieben Jahre älteren Bruder und einer Katze in einer 3-Zimmer-Wohnung in einem kleinen Städtchen in Kasachstan. Nun war es allerdings so, dass sich irgendwie niemand so richtig wohl in der Wohnung zu fühlen schien - insbesondere in dem Zimmer, in dem ich schlafen sollte. Meine Mutter erzählt, dass man irgendwie immer das Gefühl hatte, als wäre jemand in der Wohnung, obgleich man komplett alleine gewesen sei. Jeder kennt vermutlich das Gefühl, aus dem Nichts heraus beobachtet zu werden. Allerdings blieb es nicht nur bei diesem Unwohlsein. Nach meiner Geburt schlief meine Mutter mit in dem für mich bestimmten Zimmer, doch irgendwann begann sie, in dem Zimmer schweres Atmen neben sich zu hören, obwohl sie mit mir alleine war. Auch hörte man Schritte in der Wohnung und als sie eines Nachts davon wach wurde, dass sie jemanden neben sich sitzen spürte, verfrachtete sie das Kinderbettchen in ihr Schlafzimmer und beschloss, das Kinderzimmer zu meiden, weil sie regelrecht Panik davor entwickelte. Auch unsere Katze hat wohl niemals eine Pfote in dieses Zimmer gesetzt.

 

Ein anderes Erlebnis hatte wohl mein Bruder. Als er eines Tages alleine in der Wohnung war, weil meine Mutter meinetwegen ins Krankenhaus musste, bekam meine Mutter dort plötzlich einen verzweifelten Anruf von ihm. Er bettelte sie an, bitte schnell nach Hause zu kommen, weil irgendjemand ständig und unverhältnismäßig laut gegen die Haustür hämmere, aber niemand da sei, wenn er nachgucken ginge. Er traute sich nicht mehr zur Tür, wenn es klopfte und wartete völlig verängstigt, bis endlich jemand nach Hause kam.

 

Als meine Eltern dann endlich nach einem Jahr die Wohnung verließen und sich nach Deutschland aufmachten, erfuhren sie von Nachbarn, dass vor ihnen ein Mann dort lebte, der sich erhängt hat. Um was für einen Menschen es sich gehandelt hat, weiß ich allerdings nicht.

 

Ich hörte diese Geschichte schon vor mehreren Jahren und fand sie durchaus faszinierend, weil ich generell auf gruseliges Zeug stehe, aber ich glaube beim besten Willen nicht an Geister oder dergleichen. Weil meine Mutter etwas empfänglicher für, sagen wir mal, Paranormales ist (nicht einmal im Ansatz abwertend gemeint), habe ich die Geschichte für mich erstmal zu den Akten gelegt. Es ist nicht so, als hätte ich ihr nicht geglaubt, dass sie vor irgendwas panischen Angst gehabt hat, aber ich bin davon überzeugt, dass in vielen Fällen das Gehirn selbst ein mieser Verräter ist und einen Dinge sehen und sogar spüren lässt, die gar nicht existieren.

Irgendwann fragte ich dann doch auch mal meinen Vater nach der Wohnung und wie er das Ganze wahrnahm, und es geschah etwas, was ich so gar nicht gewohnt war: er drückte sich vor einem Gespräch und sagte lediglich im ernsten Ton, dass dort irgendwas nicht gestimmt hat. Mein Vater ist der rationalste Mensch, den ich kenne, und daher bin ich da schon ziemlich skeptisch geworden. Er würde normalerweise niemals irgendwas "Unsichtbares" in irgendwelche Gegebenheiten reininterpretieren, das ist einfach nicht sein Ding. Was mich dann aber endgültig dazu bewog, der Geschichte doch mehr zuzuschreiben als den möglicherweise durch Stress ausgelösten Phantasien meiner Mutter, war ein Gespräch mit meiner Tante, die ich vor Kurzem, eher dem Zufall geschuldet, mit meiner Mutter besuchte. Sie sprachen dort über unsere alte "Heimatstadt" und wie sie dort dies und jenes handhabten. Aus dem Nichts sagte meine Tante dann: "Ihr wohntet doch in dieser gruseligen kleinen Wohnung dort, oder? Ich habe mich dort immer furchtbar unwohl gefühlt. Sie hatte etwas furchtbar Beklemmendes an sich". Okay, dachte ich mir, allerspätestens jetzt bin ich endgültig überstimmt. Aber kann das wirklich...?

 

Von vielen Dingen wünschte ich mir, sie wären wahr, aber ich glaube nicht daran. Gerade im Zeitalter des Internets scheut man noch viel weniger davor zurück, Lügen zu erzählen und die meisten Sachen lassen sich schlichtweg nicht nachprüfen. Auch wenn es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Begebenheiten gibt, die sich nicht wissenschaftlich erklären lassen (jetzt und womöglich auch in der Zukunft), fällt es aber doch irgendwie immer schwer, ohne Kenntnis aller Fakten nur auf Zeugenaussagen zu vertrauen. Wenn es nun aber Menschen sind, denen man komplett vertraut und die einem nahe stehen, bricht das "wissenschaftliche" Kartenhäuschen dann doch irgendwie zusammen und man fragt sich, ob man nicht vielleicht doch etwas zu voreingenommen durchs Leben geht. Hattet ihr sowas auch schon?

 

Beste Grüße,

 

miss.ing

 

 

Hallo miss.ing,

ich habe Deine Geschichte mit großem Interesse gelesen. Jetzt bin ich aufgrund eigener Erfahrungen weniger skeptisch als so manch anderer, aber ich kann nachvollziehen, dass es für Dich schwierig ist, Dich mit dieser ganzen Sache "anzufreunden". (Blödes Wort, ich weiß. Mir fällt gerade kein anderes ein.)

Als ich gelesen habe, was Du über Deinen Vater geschrieben hast, musste ich kurz innehalten, denn ich hab mich an die Reaktion meines eigenen Vaters erinnert, als es eine Reihe merkwürdiger Ereignisse in meinem Elternhaus gegeben hat. Als ich - Jahre später - noch mal nachhören wollte, was der Rest meiner Familie eigentlich wahrgenommen hat, wurde ich kurz und knapp mit einem "Nein!" abgespeist. Das ist deshalb seltsam, weil mein Vater jemand ist, der sich gerne über alles lustig macht oder den Stempel "Quatsch!!!!" aufdrückt. Dieses klare "Nein!" passte jedenfalls überhaupt nicht zu ihm. Damit war das Thema beendet.

Ich kann Dir natürlich keine rationale Erklärung anbieten, und ich möchte jetzt auch nicht mit einer Floskel á la "Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde..." ankommen. 😉 Ich denke aber auch, dass Du gar keine Erklärung benötigst, denn - wie ich das lese - hast Du keinen Grund, die Aussagen Deiner Familie anzuzweifeln.

Zitat von miss.ing_Ella am April 2, 2019, 7:03 pm Uhr

Es ist nicht so, als hätte ich ihr nicht geglaubt, dass sie vor irgendwas panischen Angst gehabt hat, aber ich bin davon überzeugt, dass in vielen Fällen das Gehirn selbst ein mieser Verräter ist und einen Dinge sehen und sogar spüren lässt, die gar nicht existieren.

Da stimme ich Dir zu. Das ist natürlich auch möglich. Gerade, wenn man in dieser Richtung sehr offen und empfänglich ist. Mich würde interessieren: Hast Du auch noch mal Deinen Bruder gefragt, wie er die Sache erlebt hat? Wie denkt er denn heute darüber?

Liebe Grüße.

Drum höre, was zu hören sich lohnt: Es fürchtet der Weise die Nacht ohne Mond.
Zitat von miss.ing_Ella am April 2, 2019, 7:03 pm Uhr

Es ist nicht so, als hätte ich ihr nicht geglaubt, dass sie vor irgendwas panischen Angst gehabt hat, aber ich bin davon überzeugt, dass in vielen Fällen das Gehirn selbst ein mieser Verräter ist und einen Dinge sehen und sogar spüren lässt, die gar nicht existieren.

Es ist beides richtig: Angst macht schitzophren, sagt man. Da das rein psychologisch erklärbar ist, kann es sich jeder vorstellen (Angst fressen Seele auf, Rainer Werner  Fassbinder 1974).

Es gibt aber auch das Gegenteil. Dort, wo die Angst nicht das Resultat einer Gefahr ist, sondern deren Ursache. Da entstehen Dinge (Spuk genannt), weil ein Mensch Angst hat. Es gibt derart viele Fälle, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen Angst und Wirkung (und zwar in dieser Reihenfolge) bestehen muss.

 

Wer Schmetterlinge liebt, tritt auch nicht auf Raupen
(aus THRIVE - GEDEIHEN)

Hallo miss.ing_Ella.

Ja es ist interessant, was Du berichtest.

Für mich wäre der stärkste Hinweis das diese Begebenheiten real waren, die Aussage Deiner Tante, "Ihr wohntet doch in dieser kleinen gruseligen Wohnung dort, oder? Ich habe mich dort immer furchtbar unwohl gefühlt. Sie hatte etwas furchtbar Beklemmendes an sich".
Sie berichtet nämlich davon was sie WAHRnahm, Menschen haben feinstoffliche Sinne dafür. Nur leider benutzen sie die Menschen immer weniger, (ist so gewollt), somit verkümmern sie mehr und mehr oder funktionieren schon gar nicht mehr. Die physischen menschlichen Sinne allein taugen nicht viel, können leicht getäuscht werden, erst durch die Informationen der feinstofflichen Sinne wird etwas vollständig, ist es möglich zu unterscheiden, z.B. Wahres von Täuschung, (auch Einbildung). Das betriff nicht nur den Menschen, der z.B. von einem solch ungewöhnlichen Erlebnis erzählt, auch den der zuhört. Der Erzählende kann dann widerum auch wahrnehmen, wie es ein Zuhörender aufnimmt/einordnet, ob er es anzweifelt oder ihm glaubt, vertraut. Bei jeder nahen Begegnung mit einem Lebewesen (mit jedem Bewusstsein) spielt sich diese Wechselwirkung der feinstofflichen Sinne ab, liefern wichtige Informationen die auch Zweifel ausräumen. Der Verstand (nur rational) zweifelt und liefert alle möglichen rationalen Erklärungen, aber die sind nicht viel Wert, weil die wichtigsten (Hintergrund)Informationen dabei fehlen.
Es gibt ganz sicher auch "Visionen", die auf Traumata (z.B. Ängsten) beruhen, aber sofern man noch einigermaßen Herr/Frau seiner Sinne ist, weiß man das, spürt man das. Denn ein so starkes Trauma ist wie ein Roter Faden, der einen immer begleitet, das Denken, Verhalten durch entspechende, automatisch abgerufene Emotionen mehr oder weniger beeinflusst.

Ein kleines, aber gut passendes Beispiel dazu, das ich allerdings schon einmal hier im Forum irgendwo schrieb. Meine Mutter musste als junges Mädchen in einem alten Gasthof arbeiten. Als sie sich abends zum Schlafen hinlegte, aber noch ganz wach war, sah sie in ihrem Zimmer am Schornstein eine helle, wie nebelartige, aber gut sichtbare menschenähnliche "Figur" am Schornstein hinab gleiten. Sie hatte keine Angst, weil sie zu dem was sie sah auch gleichzeitig wahrnahm, das dieser Geist nichts mit ihr zu tun hat. Sie verbrachte ihr Leben dann im Nachbarort. Vor ein paar Monaten, 75 Jahre nach ihrem Erlebnis, las sie in der Zeitung das dieser alte Gasthof abgerissen wurde, man im Kellergemäuer eine eingemauerte Leiche fand.
Meine Mutter hatte sich damals auf ihre Wahrnehmung verlassen (was man immer kann!), sich selbst vertraut, deswegen hatte sie auch nie Zweifel an ihrem Erlebnis. Hätte sie sich nur vom Verstand leiten lassen, wäre sie nun wohl mit der Zeitung in der Hand durch die Gegend gesaust "Seht hier stehts, schwarz auf weiß...". Für sie war einzig interessant nun grob den Grund zu wissen, warum sie das Erlebnis hatte.

Das beklemmende Gefühl, das Deine Tante immer in dieser Wohnung hatte, war mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das Wahrnehmen einer Emotion (eine entsprechende Energieform) der Seele des Mannes, der sich da aufgehangen hatte. Diese Seele fühlt sich beklemmt und sehr unwohl, weil sie beim Austritt aus dem Körper durch sehr niedrige Schwingungen (wie z.B.dominiert von starker Angst, Leid, Schmerz, größter Verzweiflung usw.) in unserem niedrig schwingenden "physichen Lebensraum" fest hängt, aus eigener Kraft nicht weg kann. Sie kann durch irgend ein erdückendes (nieder drückendes) Trauma, nicht mit dem höheren Energiefeld, wo diese Seele ihr eigentliches "Zuhause" hat, in Resonanz gehen. DAS ist das wirklich Schlimme, nicht das ein Mensch seine niedrig schwingende Energie mit seinen Sinnen wahr nahm, das ist das ganz Normale.
Die Menschen werden mit immer weiter von ihrer eigentlichen Natur abgetriftet... verstehen dadurch immer weniger, nicht einmal mehr sich selbst. Und wenn mal Einer wirklich normal funktioniert und das auch noch nach Außen trägt, wird er sofort angezweifel. Was bleibt einem solchen Mensch übrig als (wieder) zu schweigen, wenn er nicht ausgegrenzt werden will?

 

Vielen Dank für euer Feedback! Gerade zu Themen, die eher dem Irrationalen zuzuordnen sind, sind mehrere Betrachtungsweisen immer sehr hilfreich, einen klareren Blick auf die Gegebenheiten zu bekommen.

 

Mich würde interessieren: Hast Du auch noch mal Deinen Bruder gefragt, wie er die Sache erlebt hat? Wie denkt er denn heute darüber?

 

Bedauerlicherweise habe ich kein wirklich gutes Verhältnis zu meinem Bruder und treffe ihn auch relativ selten alleine an, sodass es bisher keine Gelegenheit gab, ihn mal in einem persönlichen Gespräch danach zu fragen. Ich halte aber gerne auf dem Laufenden, wenn sich eine solche Möglichkeit des Gesprächs dann doch mal ergibt.

Zitat von Inka am April 6, 2019, 11:03 am Uhr

Die Menschen werden mit immer weiter von ihrer eigentlichen Natur abgetriftet... verstehen dadurch immer weniger, nicht einmal mehr sich selbst. Und wenn mal Einer wirklich normal funktioniert und das auch noch nach Außen trägt, wird er sofort angezweifel. Was bleibt einem solchen Mensch übrig als (wieder) zu schweigen, wenn er nicht ausgegrenzt werden will?

Hallo, liebe Inka!

Das hast Du wieder sehr anschaulich und verständlich erklärt.

Der letzte Satz spricht mir aus der Seele. Danke, dass Du ihn in Worte gefasst hast.

 

Viele liebe Grüße.

Drum höre, was zu hören sich lohnt: Es fürchtet der Weise die Nacht ohne Mond.
Zitat von miss.ing_Ella am April 6, 2019, 11:24 am Uhr

Bedauerlicherweise habe ich kein wirklich gutes Verhältnis zu meinem Bruder und treffe ihn auch relativ selten alleine an, sodass es bisher keine Gelegenheit gab, ihn mal in einem persönlichen Gespräch danach zu fragen. Ich halte aber gerne auf dem Laufenden, wenn sich eine solche Möglichkeit des Gesprächs dann doch mal ergibt.

Hallo miss.ing_Ella,

das ist natürlich schade, dass Du und Dein Bruder Euch nicht so gut versteht. Jetzt mal unabhängig vom ganzen Thema.

Es wäre interssant, seine Sicht auf das Ganze zu hören, und sein Erleben mit den Erzählungen und Eindrücken Deiner restlichen Familie abzugleichen.

Viele liebe Grüße.

Drum höre, was zu hören sich lohnt: Es fürchtet der Weise die Nacht ohne Mond.

Hallo Wolfshirte,

Es gibt aber auch das Gegenteil. Dort, wo die Angst nicht das Resultat einer Gefahr ist, sondern deren Ursache. Da entstehen Dinge (Spuk genannt), weil ein Mensch Angst hat. Es gibt derart viele Fälle, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen Angst und Wirkung (und zwar in dieser Reihenfolge) bestehen muss.

Eine interessante Annahme, hast du ggf. eine Quelle dafür?

LG Eifelfee

Zitat von Eifelfee am April 7, 2019, 12:15 am Uhr

Hallo Wolfshirte,

Es gibt aber auch das Gegenteil. Dort, wo die Angst nicht das Resultat einer Gefahr ist, sondern deren Ursache. Da entstehen Dinge (Spuk genannt), weil ein Mensch Angst hat. Es gibt derart viele Fälle, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen Angst und Wirkung (und zwar in dieser Reihenfolge) bestehen muss.

Eine interessante Annahme, hast du ggf. eine Quelle dafür?

Was ich im Forum schildere, sind meist eigene Erfahrungen. Es ist (bei mir jedenfalls) so, dass sich zu jeder Erkenntnis (mindestens) zwei neue Fragen dazu gesellen, so dass man wohl niemals am Gipfel (der Erkenntnis) ankommt. Die Langsamkeit der Erkenntnisse ist frustrierend.

Zu deiner Frage nach Quellen würde ich dir Lucadou empfehlen. Er ist sehr sparsam in seinen Erklärungen, keine Frage (für mich mauert der Mann oder blickt selbst nicht richtig durch), aber in den Videos (Youtube) findet sich hin und wieder ein brauchbarer Satz, der einem wirklich weiter bringen kann. Auf niedrigem Level, wohlgemerkt. Und NEIN, ich habe nicht von Lucadou gelernt, ich ahnte das vorher schon, aber wenn ein Forscher zum selben Ergebnis kommt, kann mein Weg nicht so ganz falsch sein. Lucadou hat auch irgendwo gesagt, dass die Chance, etwas "unheimliches" zu sehen, umso größer ist, je weniger direkt man hinsieht. Bei direktem Blick (oder Fotoapparat) null Chance, aus dem Augenwinkel (Blick über die Schulter) steigen die Chancen. Das kenne ich auch so. Daher halte ich an Lucadou fest, auch wenn er mir als Mensch (ja ich kenne ihn) etwas arg "seltsam" erscheint. Ich habe alle seine Videos. Viele sind aus dem Usenet. Keine Ahnung, ob du die im Internet, bei Youtibe, auch findest. Falls ja, sieh dir die Fälle mit den "Poltergeistern" an, wo (angeblich) die Messer im Raum rumfliegen, weil einer der Hausbewohner Sorgen mit (...was war das jetzt, ich weiß es kaum noch...), .... auf jeden Fall hatte die Sorgen überhaupt nichts mit Messern usw. zu tun. Aber als die Sorgen weg waren (ich glaube, am Arbeitsplatz), hörte der "Spuk" auch auf.

 

 

 

 

 

Wer Schmetterlinge liebt, tritt auch nicht auf Raupen
(aus THRIVE - GEDEIHEN)

Hallo Wolfshirte,

werde mir einmal bei Gelegenheit die Infos von Herrn Lucadou ansehen. Als Tipp für dich, um deinen Geist loszuwerden, wie wäre es mit ausräuchern des gesamten Hauses? Weihrauch soll da ganz gut helfen.

LG Eifelfee

 

Zitat von Eifelfee am April 7, 2019, 10:06 pm Uhr

ausräuchern des gesamten Hauses? Weihrauch soll da ganz gut helfen.

Die stecken mich ins Irrenhaus 😀

Wer Schmetterlinge liebt, tritt auch nicht auf Raupen
(aus THRIVE - GEDEIHEN)

ok manschmal reicht es auch geister zu akzeptieren sie loswerden zu wollen ist quatsch da sie früher da waren .Wenn mann weiss das es sie gibt sollte man wie gesagt akzeptieren und sie einfach nicht verärgern .es geht auch miteinander und menschen erschaffen nur die monster .Geister sind von Naturaus reizend und liebevoll gruss mery

liebesgeister

In unserer alten Wohnung hat es auch gespukt.

Die ganze Sache fing sehr harmlos an. Die Wohnung war sehr kalt, was uns aber erst nachdem Einzug aufgefallen ist. Freunde von uns sprachen uns oft darauf an, warum denn die Wohnung so kalt ist. Sie wirkte auch sehr dunkel.

Kurz nach unserem Einzug ging im Esszimmer immer das Licht von selbst an, obwohl wir vor dem Schlafen gehen, immer alle Lichter ausmachten. Da ich nachts damals öfters mal raus musste, fiel das auf. Licht wieder ausgemacht, kurze Zeit später war das Licht wieder an. Zuerst denkt man wirklich, man hätte vergessen, das Licht auszumachen. Aber das Ganze ging 11 Jahre lang, Abend für Abend. Irgendwann ist das kein Zufall mehr.

Mein Mann hatte dann einen Nebenjob mit Nachtschicht. Ich war an diesen Abenden allein. Und irgendwann fühlte ich mich beobachtet, wenn ich allein Bett lag (wenn mein Mann dabei war, war dies nie der Fall). Aus der Ecke, aus der ich beobachtet wurde, sah ich niemanden. Das war unheimlich. Es ging so weit, dass ich die ganze Nacht das Licht angelassen habe.

Dann hatte ich trotz Licht das Erlebnis mit dem schwarzen Mann mit Hut. Er beugte sich über mich - das und ich sah diesen Schatten genau über mir. In dem Moment bin ich fast gestorben vor Angst.

Wir wohnten in dieser Wohnung 11 Jahre. Mein Mann tat dies erst ab, das würde ich mir einbilden. Bis er dann mit mir zusammen hörte, wir saßen im Schlafzimmer, das mit Papier geraschelt wurde im Wohnzimmer, außer uns war aber niemand in der Wohnung. Mein Mann wunderte sich auch über das geraschelt. Er selbst fühlte sich nie beobachtet wie ich, wenn er allein war.

Irgendwann begannen wir uns immer mehr zu streiten und ich bekam Alpträume.

Ich sah dann irgendwann unter dem Spalt der Wohnzimmertüre kleine Pantöffelchen in kleinen Schritten laufen, das war kleine graue Schühchen. Daraufhin sprang ich auf, sah aber niemanden in der Diele.

 

Das Ganze ging ein paar Jahre lang so.

Bis ich irgendwann auf das parapsychologische Institut in Freiburg gestoßen, weil ich so verzweifelt und voller Angst gewesen bin und dort angerufen habe.

Der Mann am anderen Ende war sehr nett. Ich schilderte ihm die Situation und was bis dato alles passiert war. Er meinte daraufhin, dass in der Wohnung negative Energien sind und wenn diese nicht weg gehen sollten, ich mich nochmal melden sollte, dass müsse man sich näher anschauen. Wir sind dann aber endlich ausgezogen.

Unsere Vermieterin verplapperte sich allerdings einmal, als sie sagte in der Wohnung sei einmal eine alte Dame gestorben. Dann wechselte sie schnell das Thema.

Am Tag unseres Auszuges, die Wohnung war leergeräumt, vernahmen mein Mann und ich aus dem Büro meines Mannes Feuergeruch. Wir gingen durch die ganze Wohnung, sahen aber nichts. Als wir zurückkamen in sein Büro war der Geruch verschwunden.

Das ist alles von 2000-2011 passiert.

Ich persönlich glaube an das übersinnliche. Ich muss aber gestehen, dass mir diese Situation sehr viel Angst gemacht hat und ich das nie wieder erleben möchte.

Es gibt Menschen, die so etwas wahrnehmen. Ich denke, mein Mann und ich gehören dazu, vor zwei Jahren haben wir etwas ähnliches erlebt.

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