Die Belgische UFO-Welle

Viele, die sich mit UFOs beschäftigen, kennen auch die sogenannte Belgische UFO-Welle. Zwischen 1989 und 1990 meldeten sich tausende Belgier, die ein UFO gesichtet haben wollen. Sie beschrieben es als dunkel, dreieckig mit Lichtern an den Ecken.

Das bekannteste Foto war das oben gzeigte von einem Mann namens Patrick M.

20 Jahre später gab er zu, dass er dieses Foto in nur wenigen Stunden aus gebastelt hat und anschließend diesen absichtlich verwackelten Schnappschuss gemacht hat. Er nahm eine Platte, schnitt ein Dreieck heraus, brachte ein paar Lampen an, und fertig war das Ufo. Das Modell wurde aufgehangen und das Bild entstand. Das Foto wurde noch nicht digital aufgenommen, sondern auf einen ganz gewöhnlichen Diafilm. Experten – auch von der NASA – begutachteten das Bild und stellten fest, dass es echt sein muss. Auf dem Dia wurde ein Wirbel von Teilchen, die sich um das Objekt bewegen erkannt. „Niemand kennt den genauen Ursprung dieser Teilchen. Es scheint, als gehörten sie zum Antriebssystem einer fortgeschrittenen Technologie.“ Zu solchen Ergebnissen kamen die Experten, die das original Negativ begutachteten.

Ursprünglich wollte Patrick M. nur ein paar Arbeitskollegen foppen, aber das Bild wurde zum Selbstläufer und weltweit bekannt. Auch heute noch ist es in zahlreichen Büchern als Beweis vertreten.

Warum erzähle ich das? Das ist ja schließlich nichts Neues?

Einige dieser Berichte, in denen die Fälschung genannt wurde kommen zu einem ungewöhnlichen Schluss:

Zitat brf: „Es wäre doch eigentlich viel schöner gewesen, man hätte uns in der Illusion gelassen, dass Ostbelgien von Außerirdischen besucht worden ist. Die Wahrheit tut eben manchmal weh …“

Es wird zumindest suggeriert, dass damit die gesamte Belgische UFO-Welle geklärt ist. Dem ist aber bei weitem nicht so, denn das Modell wurde nach Augenzeugenberichten zusammen gebastelt, wie Patrick M. selber bestätigte. Außerdem sah die belgische Flugsicherung dermaßen seltsame Spots auf dem Radarschirm und nahm diese so ernst, dass sogar F16- Kampfflieger aufgestiegen sind. Berühmt ist auch die UFO-Sichtung über Eupen, die sogar von zwei Gendarmen quasi amtlich bestätigt wurde.

RTL besuchte den angeblichen UFO-Fälscher und stellte ihm einige Fragen, auf die er allerdings keine Antwort wusste. Wissenschaftler trennten die drei Farbschichten des Dias und stellten fest, dass das Objekt nur auf der blauen Farbschicht ist, aber nicht auf der roten. Warum das so ist, konnte weder ein Wissenschaftler noch Patrick M. beantworten. Es kamen auch Zweifel auf, ob Patrick M. tatsächlich dieses UFO Foto aufgenommen hat oder nicht. Bei der Veröffentlichung des Fotos blieb Patrick M. damals anonym.

Es ist wie immer: Es werden UFOs gesichtet, es gibt Sichtungen auf dem Radar, die Sichtung wird von vielen bestätigt, sogar von Gendarmen und trotzdem vermelden einige Quellen, dass das UFO-Foto nur ein Fake war und tun so, als ob damit das Problem gelöst wäre. Selbst wenn Patrick M. das Foto gefälscht hat – was nicht sicher ist – hat das mit den anderen Sichtungen nichts zu tun, zumal das Foto nach Augenzeugenberichten angefertigt wurde und nicht umgekehrt.

Es gibt aber auch – wie immer – Erklärungen für die Sichtungen:

Es waren Militärhubschrauber oder zivile Fluggeräte, die schnellen Positionswechsel auf dem Radar waren Radarstörungen, bedingt durch meteorologische Effekte, außerdem sei ein sich selbst verstärkender psychologischer Prozess an der Vielzahl der Sichtungen schuld, ausgelöst durch Berichte in den Medien über die UFOs und die Sichtung der beiden Gendarmen, wodurch die Menschen gezielt den Nachthimmel durchsuchten und alles Mögliche als UFO deuteten und dies meldeten.

Die Wahrheit ist irgendwo da draußen…

Quipu

9 Kommentare

  1. Die schlimmste Erklärung war glaube ich mal ein Leuchtturm, der aber Polizei und Militär glauben gemacht hat es würden UFOs über ihnen fliegen und ihnen vor die Füße und auf das Atombombendepot einer Militärbasis strahlen…also wer SOWAS glaubt hat doch einen weg. ^^

  2. Wenn man so ein Ding selbst ganz tief direkt über sich hatte, stellt sich die Frage nicht mehr ob das Foto echt ist oder nur sehr gut nachgestellt, weil es letztlich auf das Gleiche heraus kommt. Und wenn man beim Erleben und Beobachten der Aktion völlig unvoreingenommen und ruhig bleibt, stellt sich dann auch die Frage nicht mehr ob es von Außerirdischen kommt. Nein!

  3. Interessanterweise hatte ich 1991 also im ähnlichen Zeitraum, als seinerzeit elfjähriger Junge, im Urlaub mit meinen Eltern in Schweden in einem etwas abseits gelegenen Ferienhaus, eine Beobachtung gemacht, die dem obigen Bild bzw. Foto sehr stark ähnelt.

    Ich wachte des nächtens aufgrund seltsamer Geräusche sowie Lichterblitzen auf.
    Das Blitzen erinnerte an das Blitzen einer Kamera, mit der vor dem Haus fotografiert wird.
    Ich war neugierig, was den da draußen vor sich geht, stieg aus dem Bett und ging vor die Türe.
    Als ich vor der Türe stand verstärkte sich das Blitzen und es kam ein merkwürdiges Geräusch auf, das sich in etwa so anhörte wie ein in der Ferne vorbeifahrender Zug.
    Das Geräusch kam von oben und als ich Hochschaute sah ich drei hintereinander fliegende Objekte dreieckig mit leicht abgerundeten kanten.

    Sie hatten, ebenso wie auf dem Bild, drei Lichter diese leuchteten Hellblau und zogen leichte Schlieren um sich.
    Sie flogen relativ Tief über das Haus sowie über den nahe gelegenen See und den Wald beschleunigten auf einmal sehr schnell und verschwanden, (nun geräuschlos), genauso schnell, wie sie gekommen waren.
    Dieses Erlebnis habe ich bis heute nicht vergessen und hat mich für das Thema UFOs, Raum/Luftfahrt sowie Himmelerscheinungen begeistert, mit dem ich mich auch heute noch sehr gerne beschäftige.

  4. Hallo Mythenbande
    im den Jahren 1989/90 war ich übergangsweise nicht als Feuerwehrmann sondern als Wachmann in einem Munitionslager der ehemaligen NVA in Jena – Rödigen tätig. Nachts ist es langweilig da draussen rumzutappen und man ist über jede Abwechslung erfreut. Dort oben gibt es nicht viel Lichtsmog und so kann man ziemlich gut die Sterne sehen. Eines Nachts schaue ich wieder in die Sterne und sehe einen sich bewegenden Punkt. Ein Flugzeug war es nicht. Davon haben wir viele gesehen und die sahen anders aus. Ich machte meinen Partner darauf aufmerksam und wir dachten an einen Satelliten oder vieleicht sogar die MIR. Plötzlich änderte aber das Objekt in einem scharfen 90 Grad-Winkel die Flugrichtung, war noch kurz zu sehen und verschwand. Einfach so. Zurück in der Wache erzählten wir es. Dies hätten wir lieber nicht tun sollen. Es hing uns noch eine ganze Weile an.

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