Site Overlay

Identität von Jack the Ripper endgültig geklärt! (?)

Jack the Ripper,

Jack der Schlitzer, ist wohl jedem ein Begriff. Er war einer der bekanntesten Serienmörder in London und trieb dort im Jahre 1888 sein Unwesen.

Jack The Ripper – Hörversion

Jack the Ripper – Downloadversion

Jack the Ripper – Textversion

Dieser Serienmörder hat mindestens 5 Frauen getötet. Seine Vorgehensweise war immer die gleiche: Er schlitze den Frauen, es waren alles Prostituierte, die Kehle auf, öffnete den Bauchraum und weidete sie aus. Die Eingeweide wurde verteilt, einige fehlten, sodass angenommen werden muss, dass Jacke the Ripper diese mitnahm. Was er damit tatsächlich gemacht hat, ist unbekannt. Vermutet wurden vieles, unter anderem auch, dass er die fehlenden Organe gegessen haben soll. Da Jack the Ripper aber niemals gefasst wurde, kann auch niemand wissen, was er tatsächlich mit den Organen gemacht hat. Teilweise werden ihm noch mindestens sechs weitere Morde zur Last gelegt. 

Am 31. August 1888 entdeckte die Polizei die Leiche von Mary Ann Nichols in der Bucks Row im Londoner Stadtteil Whitechapel. Ihr Kehle war durchgeschnitten und ihr Bauch aufgeschnitten. In den nächsten Monaten würde ein Serienmörder, der als Jack the Ripper bekannt wurde, die gleiche Methode anwenden, um vier Frauen zu töten: Annie Chapman, Elizabeth Stride, Catherine Eddowes und Mary Jane Kelly. Und so plötzlich, wie sie begannen, hörten die Morde auf. Diese Morden sind die sogenannten „kanonischen Fünf“, für die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein und derselbe Täter verantwortlich war.

 

Verdächtige

gab es einige, die auch vernommen wurden, doch die Taten konnten niemandem nachgewiesen werden. Unter ihnen waren beispielsweise der polnische Einwanderer Aaron Kosminski, der russische Arzt und frühere Sträfling Michael Ostrog, der Ire namens Francis Tumblety und der Pole George Chapman, der nach Großbritannien einwanderte. Es wurde auch schon vermutet, dass der Täter in Wirklichkeit eine Frau war.

 

Hypothesen

mit Hilfe der Gentechnik kamen immer wieder in der neueren Zeit auf und es wurde behauptet, der Täter sei nun identifiziert. In den 1970er Jahren kam der Deutsche Maler Walter Sickert ins Visier, da die amerikanische Kriminalautorin Patricia Cornwell ein Buch veröffentlichte, in dem sie nachzuweisen versuchte, dass Sickert der Serienmörder war. Mit Hilfe der Gentechnik sei dies eindeutig nachgewiesen, meinte die Autorin. Die meisten Fachleute der Gentechnik und Scotland Yard waren aber überzeugt, dass dieser Nachweis nicht erbracht worden ist.

 

Filme

über den berüchtigten Serienmörder Jack the Ripper gibt es einige. Das Thema ist geradezu perfekt für einen Thriller. Den ersten, den ich gefunden habe, ist von 1944 und er heißt einfach „Jack the Ripper“, die letzte Verfilmung scheint von 2017 zu sein. Diese Filme sind teilweise sehenswert, aber mal nah, mal weiter weg von den tatsächlichen Ereignissen. Einen weiteren Erkenntnisgewinn kann man ihnen nicht entnehmen.

Die Identität von Jack the Ripper ist endgültig gelöst,

heißt es jetzt wieder in vielen Artikeln, die gerade viral gehen. Ausgelöst wurden diese durch eine neue DNA Analyse, aber der Reihe nach:

In Suffolk wurde in einem Auktionshaus im Jahre 2007 ein blutiges Seidentuch zum Verkauf angeboten. Dieses Tuch war angeblich am Tatort von Rippers vorletztem Mord, dem an Catherine Eddowes, gefunden worden. Ein früherer, nicht namentlich genannter Ermittler soll das Seidentuch vom Tatort als Souvenir für seine Frau mitgenommen haben soll. Der Autor Edwards Russell erwarb das Seidentuch, welches auch teilweise als Stola bezeichnet wird. Edwards‘ Partner, die britischen Wissenschaftler Dr. Jari Louhelainen von der John Moores University und Dr. David Miller von der University of Leeds untersuchten die auf dem Tuch vorhandenen Blut- und Spermaspuren. Edwards‘ Partner verwendete nach eigenen Angaben eine selbst entwickelte Technik, wodurch man „… das original erhaltene, genetische Material aus den Tiefen des Stoffes entnehmen“ kann.

Durch einen Abgleich des gefundenen Genmaterials von dem Seidentuch mit den Nachfahren des vorletzten Opfers (Catherine Eddowes), und eine direkte Nachfahrin der Schwester von Aaron Kosminskis, dem mutmaßlichen Mörder alias Jack the Ripper, die eine DNA-Probe zur Verfügung stellte, konnte nach Ansicht der britischen Wissenschaftler eindeutig die Identität von Jack the Ripper geklärt werden.

 

 

Der polnische Barbier Aaron Kosminski,

konnte nach dieser Analyse eindeutig als Jack the Ripper entlarvt werden. Das Blut auf dem Seidentuch konnte mit genetischen Test Catherine Eddowes eindeutig zugeordnet werden. Die gefundenen Spermaspuren auf dem Tuch konnten eindeutig dem damals 23jährigen Aaron Kosminski zugeordnet werden. Aaron Kosminski zählte schon 1888 zum Kreis der Verdächtigen, er wurde sogar von einem Zeugen erkannt, der sich aber weigerte, gegen Kosminski auszusagen, sodass Kosminski die Morde nicht bewiesen werden konnten. Aaron Kosminski, der in den frühen 1880ern mit seiner Familie nach London einwanderte und dort als Barbier arbeitete, starb im Jahre 1919 völlig verwirrt in einer Londoner Irrenanstalt.

Miller und Louhelainen betonten in dem „Journal of Forensic Sciences“, in dem die DNA Analyse veröffentlicht worden ist, dass Aaron Kosminski auch der einzige war, zu dem es eine Zeugenaussage und eine Beschreibung gab und diese stimmt nun mit dem DNA Ergebnis überein. Außerdem sind diese DNA Untersuchungen wesentlich genauer als frühere und gelangten erstmalig in dem bekannten Wissenschaftsmagazin „Journal of Forensic Sciences“.

Der Autor und Geschäftsmann Edwards Russell und sein Forscherteam haben für diese Arbeit drei Jahre benötigt. Die Ergebnisse hat Edwards in dem Buch „Naming Jack the Ripper“ dargelegt, welches im März 2019 auf Englisch erschienen ist. Es ist demnach absolut sicher: Jack the Ripper war Aaron Kosminski, einer der Verdächtigen, die das Londoner East End im Jahr 1888 in Angst und Schrecken versetzte. Edwards Russel: „Ich habe den forensischen Beweis – wir haben das Rätsel um Jack the Ripper definitiv gelöst. Nur Ungläubige werden an meiner Entdeckung zweifeln.“

 

Kritiker

hingegen sehen es nicht so eindeutig, wie Russel es in seinem Buch darlegt. Aaron Kosminski, der an paranoider Schizophrenie litt, wurde häufig als Täter vermutet, denn als er von der Bildfläche verschwand, hörten die Morde plötzlich auf. Andere, auch Profiler des FBI, würden aber davon ausgehen, dass Kosminski, falls er tatsächlich der Ripper gewesen wäre, sich wahrscheinlich während seiner Inhaftierung oder später in der Irrenanstalt mit der Preisgabe seiner Identität gerühmt hätte. Beides geschah nicht.

 

Das Seidentuch,

auf dem sich die DNA Spuren befunden haben sollen, gibt viele Rätsel auf:

Es ist nicht eindeutig geklärt, ob das Tuch tatsächlich der vorletzten ermordeten Eddowes gehörte. Falls doch ist nicht klar, ob sie es auch bei der Ermordung getragen hat. Es gibt eine detaillierte Liste über alle Gegenstände, die am Tatort gefunden wurden. Donald Rumbelow, Historiker und ehemaliger Kurator des Kriminalitätsmuseums in London sagte, das Seidentuch sei nicht auf der Liste der am Tatort sichergestellten Gegenstände dabei gewesen. Demzufolge hat es mit dem Ripper nichts zu tun.

Außerdem wurde das Seidentuch im Lauf der Jahre von vielen Menschen direkt angefasst, also ohne Handschuhe, wodurch alle möglichen DNA Spuren auf dem Tuch zu finden sein müssten. Zu den Personen, die das Tuch angefasst haben, gehörten auch nachweislich die Nachkommen von Aaron Kosminski. Edward Russel ist jedoch überzeugt, die DNA zeitgenössischer Menschen ausgeschlossen zu haben. Eines ist aber klar: Das Tuch wurde bereits hoffnungslos mit allen möglichen DNA-Spuren beschmutzt. Richard Cobb, der Fantreffen und Jack the Ripper Touren durchführt sagt, dass das Tuch „… 126 Jahre lang ungeschützt angefasst, angeatmet, angespuckt“ worden ist. Es gibt Fotos von Leuten, die mit dem Seidentuch in der Hand posierten. Auch Angehörige von dem vorletzen Opfer Eddowes hätten das Seidentuch schon angefasst und sich damit Fotografieren lassen.

 

Mitochondriale DNA

wurden für die Analysen verwendet, um die Verwandtschaftsverhältnisse eindeutig nachzuweisen. Ich verstehe zwar nicht viel davon, aber eines wurde mir bei der Recherche klar: Diese DNA wird von der Mutter zu ihren Kindern vererbt. Damit könnte man den Nachweis mit mütterlichen Nachkommen erbringen. Aaron Kosminski konnte seine mitochondriale DNA nicht weitergegeben haben, da er ein Mann war. Irgendwie gibt es extrem seltene Fälle, in denen das doch vorkommt, aber das wäre schon ein unglaublicher Zufall, wenn das gerade hier passiert wäre.

Der britische Genetiker Adam Rutherford macht darauf aufmerksam, dass die Ergebnisse schon 2014 von Edwards Russel in einem Buch veröffentlicht worden sind. Er hat den Autor gefragt, ob sein Nachweis in einer heutigen Gerichtsverhandlung anerkannt würden und er hat mit einem eindeutigem „Nein“ geantwortet.

Auch die mit historischen Fällen erfahrene Genetikerin Turi King von der University of Leicester äußert ihre Zweifel. Sie ist auch mit historischen Fällen erfahren und trug wesentlich dazu bei, die Skelette, welche im September 2012 bei Bauarbeiten unter einem Parkplatz in Leicester gefunden worden waren, dem englischen König Richard III. zuzuordnen. Sie merkt an, dass die aktuelle Studie zu Jack the Ripper absolut lückenhaft ist. Selbst das Labor, welche die DNA Proben analysiert hat, ist nicht aufgeführt. Auch Turi King führt aus, dass die mitochondriale DNA ungeeignet ist, um Genmaterial eines männlichen Täters mit dessen Nachfahren abzugleichen, denn dieser vererbt sie nicht weiter.

Edwards lässt sich davon nicht beirren. „Der Moment, in dem das Rätsel endlich gelöst war, war überwältigend“, sagt Edwards der Nachrichtenagentur dpa. „Er ist nur mit dem Moment vergleichbar, in dem meine Kinder geboren wurden.

 

Die wahre Identität von Jack the Ripper

ist wohl doch nicht eindeutig geklärt. Es ist nicht das erste Mal, dass Autoren oder Forscher versucht haben, Jack the Ripper über DNA-Tests zu identifizieren. Vor zwei Jahren hat die Krimibuch-Autorin Patricia Cornwell Wissenschaftler beauftragt, das Erbgut auf Briefen auszuwerten, die der Serienmörder mutmaßlich an die Polizei geschickt hatte. Sie erklärte anschließend den deutschen Maler Walter Sickert für schuldig. Kritiker halten die Briefe allerdings für gefälscht. Ich glaube, die wahre Identität von Jack the Ripper wird weder jetzt, nach 130 Jahren, noch in Zukunft sicher festgestellt werden können. Es wäre ja auch etwas schade um den Mythos: Jack the Ripper

 

Lustige Recherche

zu dem bekanntesten Serienmörder Jack the Ripper. Ich fand den Artikel über die Identität von Jack the Ripper eher zufällig auf einer Webseite, da ich ihn sehr interessant fand, beschloss ich diesen Artikel zu schreiben. Da ich mich nicht auf einen Artikel verlasse, begann ich ordentlich zu recherchieren, dann wurde es lustig, einer schien beim anderen falsche Informationen abgeschrieben zu haben. Meine Informationen habe ich aus unterschiedlichen Quellen, bei Zweifel habe ich mich an den englischen Originalartikel orientiert.

Einige Beispiele für lustige Verwechslungen:

Im englischen Original steht, dass die Blut- und Spermaspuren von einem „silk shwal“ stammen, dass lässt sich am besten mit Seidentuch übersetzten. Einige machten aus dem Seidentuch ein showl, also einen Schal oder eine Stola, noch lustiger fand ich die Übersetzung Schaufel also shovel. Diese Schaufel wurde in einem Text dann auch gleich zur Tatwaffe, an der die DNA klebt, herrlich.

In mehreren anderen Texten stand, dass der 23jährige Pole Aaron Kosminski, der 1891 als Asylant nach London kam, nun als Täter identifiziert worden ist. Super Recherche, die Morde fanden 1888 statt und Kosminski wanderte angeblich erst 1891 ein. War er ein Zeitreisender?

Lustig war auch folgender Text: „Weitere Untersuchungen der Fasern von dem Tuch ergaben, dass der Stoff aus Osteuropa stammt, genau wie der Einwanderer Kosminski“ Sehr interessant, aber der Seidenschal soll doch dem Opfer und nicht dem Täter gehört haben, wo ist da der Sinn?

Auch zum Todeszeitpunkt von Aaron Kosminski hatten die Berichte unterschiedliche Informationen, mal starb er im Jahre 1899 mal im Jahre 1919 völlig verwirrt in einer Londoner Irrenanstalt. Korrekt ist, dass Kosminski 1919 starb.

Fehler können passieren, lustig ist nur, dass dieselben Fehler immer wieder auftauchen und somit klar ist, dass hier unrecherchiert einer vom anderen abgeschrieben hat.

In diesem Sinne, bleibt kritisch …

Quipu

58 thoughts on “Identität von Jack the Ripper endgültig geklärt! (?)

  1. WOW DU hast echt gut nachgeforscht! Danke dafür! ich habe auch schon über den Fall gelesen- aber die Ungereihmtheiten sind mir erst aufgefallen- als Du sie geschrieben und mich darauf gestoßen hast! Tolle Arbeit! Danke fürs Teilen Deines Wissens! l

    1. Quipus!
      ich sage es ja alles Fake News Fake News Fake News! Da dann noch jeder alles gesagte unterschiedlich versteht-minimalste Abweichungen bis komplette Gegensätze,jeder noch eine Wahnsinnssubjektive Auffassung hat-die Kommunikation und das Mitteilen von Ereignissen-alles Fake! Fake in der berichterstattung,Fake in der Kommunikation usw usw. ich glaube auch nur noch das was ich Glauben will 😉 Mann nehme eine Gruppe junger Menschen, ein Straßenbild mit vielen Eindrücken!Man teile die Gruppe in drei Teile-zeige der ersten Gruppe kurz das Bild,diese Gruppe beschreibt dann der zweiten Gruppe was sie gesehen hat und danach erstattet die zweite der dritten Gruppe bericht! Die dritte Gruppe erläutert der ersten Gruppe was auf dem Bild zu sehen ist-alle Vorgänge getrennt voneinander! Wahnsinn was da für Ergebnisse bei herauskommen!

        1. Jack the Ripper faszinierd auch viele Menschen wegen der anderen Zeit.Wir stellen uns auch gerne vor wie es in dieser Zeit gewesen ist. Dabei sind es nicht viel Generationen…..
          Ich steh auf unsere Geschichte….. beim Mittelalter und in der Antike es ist ja soviel losgewesen sozusagen.
          Ja Quipus 🙂 vielen dank.

  2. Sehr interessant das Ganze, ich denke auch das dieses Thema, nie abschließend geklärt werden wird, es ist schlicht zu lange her. Aber so gibt es eben auch in Zukunft wieder interessante Theorien und Bücher darüber, was ja an sich auch nicht schlecht ist. Zumindest für Mythen interessierte wie uns hier. 🙂 Habe auch schmunzeln müssen am Ende Deines Beitrags schon lustig 🙂

    Danke Quipu für diesen interessanten Beitrag.

  3. Ich frage mich, was so interessant daran sein soll, einen Mörder aus längst vergangener Zeit zu identifizieren. Zumal seine Taten im Vergleich zu anderen, auch wesentlich aktuelleren Fällen, nun echt nicht so besonders waren. Ich denke aber, das die andere Geschichte ganz plausibel klingt, nach der der Ripper nach Australien gegangen ist/geschickt wurde. Auch dabei wurde eine Person, ein Krimineller, dessen Namen mir entfallen ist, zuvor verdächtigt, und die Morde hörten auf, als er nach Australien kam. Dafür begann es dann dort. Er hat seine eigene Frau umgebracht, und zwar genauso wie die Morde in London und ich glaube auch noch mehr Frauen. Bin aber nicht mehr sicher. Jedenfalls fände ich es viel spannender zu erfahren, wer z.B. außer den drei ofiziellen Tätern hinter den NSU-Morden steckt. Oder warum Leute, die nicht psychisch oder geistig krank sind, noch immer Kinder zum töten zwingen (Kindersoldaten). Oder der belgische Kinderschänder und Mörder, dessen Namen ich nicht nennen möchte. Auch da gab es viele Ungereimtheiten und wahrscheinlich Verbindungen bis in höchste Ämter. Das aufzuklären sollte mal einer versuchen, und nicht einen über hundert Jahre alten Fall, bei dem mann sowieso alles behaupten kann, weil sich weder jemand verteidigen kann gegen Anschuldigungen, noch die sogenannten Beweise überprüfen. Wer sich dann mit sowas brüstet es aufgeklärt zu haben, muss schon ganz schön Geltungssüchtig sein. Mehr ist es nicht.

  4. Es ist erstaunlich, wie viel sich nach all der Zeit noch (heraus)finden oder kombinieren lässt.
    Vielen Dank für deinen Beitrag, Quipus.
    Die Spurenlage von dem Tuch besagt aber nicht das Aaron Kosminski der Täter ist. Vielleicht war er im Vorfeld ein Kunde. Der nächste sieht Frederick Deeming als Täter. Und ein weiterer verdächtigt Charles Lechmere/Cross. Auch eine interessante Tätervariante. Und für den, der nun seine eigene Vermutung abseits von Wikipedia, sowie diversen Dokus anstellen möchte, empfiehlt sich vielleicht die Seite: jacktheripper.de

  5. Sehr guter Hörbeitrag.
    Danke Quipo.

    Was immer wieder „vergessen“ wird, ist das Motiv.
    Selbst der gestörteste Serienkiller hat ein Motiv, das er der (Nach)welt zeigen will.
    Selbst der Zodiac-Killer hat sein Motiv mitgeteilt.
    Vergleichbar mit Taxi-Driver. Hass auf die verkommene Gesellschaft.

    War bei den Verdächtigen nicht auch irgendeiner aus irgendeinem Königs/Adelshaus?
    Und das erinnert mich wiederum an den Fall Kasper Hauser.

    Da kommt man nicht weiter, egal was die Technik hergibt.
    Zum WER kommt man nur über WARUM.

  6. Interessant ist so weit ich weiß als die Morde in England aufhörten finden sie in den USA an. Die Zeitungen damals schreiben ist Jack in den USA?
    Es gab da mal eine Doko die dem nach gegangen ist, das war ein Polizist der sich dafür interessiert hat. Einer der Beruflich damit zu tun hat.
    Der sagt diese Morde waren mit Sicherheit von Jack. Das Muster passt. Er hatte da auch wen ausgemacht. Das interessante dabei, dies Morde fanden in verschiedenen Städten statt und dieser Mann war auch zu der Zeit dort, hat dort gelebt und gearbeitet. Bevor er weiter zog.
    Als die Morde in England aufhörten kam dieser Mann in einen Irrenanstalt. Entkam aber. Erst im hohen Alter ist der in die in England zurück gekehrt. Dort hat er dann zu gegeben das er Jack ist, aber keiner hat ihm das geglaubt.
    So weit ich das noch im Kopf habe, sollen sich seine angaben mit den Morden in den USA gedeckt haben. Weis zwar auch nicht ob das stimm, aber hört sich auch schlüssig an. .

  7. Ich kann mich an das Buch von Patricia Cornwell erinnern, in dem sie Sickert als Jack the Ripper entlarvt haben will. Irgendwo hab ich das noch. Ich weiß noch: Es war unheimlich bemüht und selbstverliebt geschrieben und irgendwie gerade deswegen für mich unglaubwürdig.

  8. Hallo lieber Quipus, sehr detaillierte und ausführliche Recherche, vielen Dank.
    Ich verfolge den Mythos von Jack the Ripper tatsächlich schon über mehrere Jahre hinweg und ich muss leider sagen ich schließe mich Dir vollkommen an, dass nämlich die Identität des Rippers niemals zweifelsfrei festgestellt werden kann und wird!
    Mein Eindruck ist jedenfalls, dass der Täter aus der sog. intellektuellen, gehobenen Gesellschaft stammt!
    Möglicherweise sogar Mediziner ist, jedoch mit Hang zur Perversion, oder einer wie auch immer psychisch entarteten Geisteskrankheit erkrankt war.
    Mittlerweile lebt ja eine ganze Industrie davon, wie Du ja auch so schön bemerkt hast in etwa, da wäre es fast schon zu schade wenn der Fall geklärt werden könnte…..
    Dir mein Dank für diesen wirklich interessanten Beitrag

  9. Bin Neu hier, wollte nur mal testen ob das klappt. Das Profil zu ändern hat schon mal nicht geklappt, trotz Speicher Taste am Ende. Oder hab ich da was übersehen?
    Zum Thema: Bin auch etwas überrascht das im Kreis der Verdächtigen der junge adlige nicht mehr genannt wird.

  10. Ich bin hier anderer Meinug!
    Hört euch doch bitte Offenbarung 23 an, Folge 21 Jack the Ripper !!!!!!!!
    Kann mann hier : https://www.amazon.de/Offenbarung-23-Ripper-Berlin-H%C3%B6rspiel/dp/3785735235
    kaufen.
    Ich finde das hier in diesem sehr spannenden Hörspiel am besten geklärt wird wer Jack the Ripper wiklich war. Es lohnt sich auf jeden Fall an zu hören vor allem für alle ???-Fans.
    Ich möchte hier nicht sagen wer höchst wrascheinlich der Mörder war weil ich euch sonst die Freude an dem Hörspiel nehme. Wenn mann viel Zeit hat sollte mann sich erst die 20 vorherigen Hörspiele rein ziehen, bei denen mann auch wirklich viel lernen kann, auch über Hintergründe der Sachverhalte, die in MM alten YT-Kanal besprochen wurden.

    Ich habe ein gutes Gefühl das es auf dieser Seite viel weniger Knalltüten und Trolle geben wird wie auf YT

    Gruß Ansgar

  11. Wie immer ein super Beitrag.
    Ich mag eure Seite sehr.
    Nur eines fehlt mir. So etwas wie „ein Daumen hoch“ oder ein „Sternchen“ für gefällt mir.
    Nun eine Möglichkeit kurz mitzuteilen das mir der Beitrag gefällt.
    Da es so etwas (noch) nicht gibt.⭐❤

  12. Selbst mit endlos gutem Willen, also unter der Annahme der Authentizität des Beweisstückes „Seidenschaufel“ und dass es nicht kontaminiert ist, kann man doch nur sagen, jemand männliches aus der Familie Kosminski hatte wohl Sex mit ner Nutte. ;D

  13. Vielen Dank für den Beitrag! Auch ein immer wieder interessantes Thema für mich. Die Beweiskraft ist ziemlich dürftig, wenn ich mir das so durchlese. Gut möglich, dass es eben später kontaminiert wurde mit DNS.
    P.S.: War Jack nicht ein Ami??? ; )

  14. Eure Hörbeiträge liebe ich, die Mythi, Quipus und RealMysti als Podcasts hab ich mir schon immer gewünscht.

    Zu Jack The Ripper kann ich eigentlich garnichts beitragen weil ich mich nie mit dem Thema befasst habe und außer ein paar Filme und Hörspiele bin ich mit diesem Mysterium nie in Berührung gekommen, vielleicht auch mangels Interesse. Vielen Dank dass du dass hier so wunderbar ausführlich dargelegt und geschildert hast. So konnte ich mir doch noch ein Bild darüber machen und der Podcast war klasse!

    Vielen Dank!

  15. Jack the Ripper ist ein sogenanntes amorphen Energiewesen, dass von Angst lebt und es nennt sich Redjac.
    Käpt’n Kirk von der Enterprise hatte… sorry, WIRD noch das Vergnügen mit ihm haben.
    https://memory-alpha.fandom.com/de/wiki/Redjac

    So wird es wohl immer sein. Da man mysteriöse Geschichten immer etwas verdecktes haben, können die buntesten Geschichten entstehen.
    Wenn man selber Autor ist und solch eine Geschichte kreiert (was in meinen Augen nicht verwerflich ist), sollte man aber auch dazu schreiben, dass es nur eine Geschichte um eine wahre Begebenheit ist.

  16. sehr sehr gute recherche! vor allem wie du zeigst das alle voneinander abschreiben XD

    Aber wird Jack the Ripper nicht nachgesagt er habe mit „chirurgischer“ präzision die organe aus seinen opfern entfernt? ich mein ein barbier kann gut mit meeser und schere aber „chirurgische Präzision“?
    oder liege ich da falsch und jack hat da eher ne metzgerarbeit abgeliefert?

    weiters machen mich diese spermaspuren stutzig… -> vergewaltigte jack auch? ich dachte tatsächlich immer das es hier nur um die organe gehen würde welche ja so brilliant entfernt worden waren?!

    1. Es wird schon berichtet, dass er das Gesicht seiner Opfer völlig zerhackte, also nichts mit chirurgischer Präzision. Die Entnahme der Organe verlief dann allerdings durchaus sauberer, sodass gewissen anatomischen Kenntnissen vorhanden waren, mehr aber auch nicht. Die Frage der Vergewaltigung ist auch schwer zu klären, da es sich um Prosituierte handelte und es damals schwierig war nachzuweisen, ob der letzte Kontakt freiwillig, berufsmäßig war oder nicht.

      1. „Die Entnahme der Organe verlief dann allerdings durchaus sauberer, sodass gewissen anatomischen Kenntnissen vorhanden waren, mehr aber auch nicht.“

        und genau hier ist bei mir immer so der knackpunkt. wie fundiert muss da das vorwisssen sein, und vor allem wie „sauber“ wurde da den nun wirklich gearbeitet.
        es gibt ja auch diese fälle von „Tierverstümmelungen“ – vl. machst du ja mal da drüber was? – wo auch von präziser chirurgischer leistung gesprochen wird…
        Nur ist das wirklich so präzise? oder wird einem hier der metzger als arzt verkauft?

  17. Ähmm, ein Polizist bringt seiner Frau ein blutiges Seidentuch/Stola/Schaufel von einem Tatort mit… als Andenken? Ich frage mich besorgt, wie der Herr bzw. die Dame so drauf war. Ich hoffe nur, dass mir meine Frau nicht mal ein Andenken von ihrer Arbeit mit nach Hause bringt, denn sie ist Ärztin.

    Vielen Dank für die schöne Zusammenstellung von Informationen, die sich sehr spannend bis vergnüglich lasen.

  18. Hinweis : im ZDF Info Kanal (Fernsehen) war eine Sendung zu Jack the Ripper .
    da hat ein Journalist eine bis dato unbekannte Person als Täter identifiziert.
    unter Mithilfe von Polizeiermittlern.
    Es soll Charles Allen Cross alias Charles Allen Lechmere…sein.
    die Sendung ist bis 15.06.2019 in der Mediathek verfügbar..
    L.G.

  19. Entschuldigung, ist Euch allen eines nicht aufgefallen? WIESO hat der Bulle ein Beweismittel (Schal) mitgenommen? Wieso bringt er Ihn Seiner Frau mit? 1+1=2 Na um etwas zu Vertuschen! Wie wäre es damit: Jack waren 2 Personen, der Bulle und seine Frau! Durch seine Stellung hatte er alle Informationen um mit seiner Frau ungestört „Arbeiten“ zu können! Wie kann der Pole 1888 schon Gewütet haben, wenn er erst 1891 erstmals nach England eingewandert Ist!

  20. Ich bin´s nochmal, wenn wir alle schon bei Thesen aufstellen´ sind, dann kommt auch noch Meine! Vielleicht war es „HIGH HEELED JACK“ dass er nicht mehr genug hatte die Leute zu Quälen und einfach umgestiegen ist! Anspringen, die Alte und Schlitz, Schlitz, Schlitz!

Schreibe einen Kommentar