Site Overlay

Wiedergeburt? – Der Fall der Pollock-Schwestern

Der Glaube an eine Wiedergeburt, also eine Reinkarnation ist sehr alt. Die bekanntesten Religionen, die daran glauben sind der Hinduismus und der Buddhismus. Selbst bedeutende Denker wie Platon und Pythagoras haben sich mit der Idee auseinander gesetzt.

Eine Gemeinsamkeit aller Religionen, die an Reinkarnation glauben, ist jedoch, dass die wiedergeborene Seele keine Erinnerung an ihr vorangegangenes Leben hat. Auffällig war jedoch, dass kleine Kinder im Alter zwischen drei und fünf Jahren hin und wieder spontan von früheren Leben berichteten.

Wissenschaftler haben diese Fälle untersucht, allen voran der kanadische Psychiater und Begründer der Reinkarnationsforschung Ian Stevenson. Ian wollte insbesondere Wiederlegen, dass nur in den Gegenden, meist in Asien, von Reinkarnationen berichtet wird, weil der dort vorherrschende Glaube dieses impliziert. Eine wissenschaftliche Überprüfung dieser Geschichten gestaltete sich äußerst schwierig, warfen ihm die Gegner seiner Forschungen immer wieder vor.

Ian Steverson sammelte im Laufe seines Lebens über 2.500 Berichte, die er auch veröffentlichte. Einen sehr interessanten Fall veröffentliche er 1997, den Fall der Pollok Schwestern oder der Pollok Zwillinge. Diesen möchte ich hier schildern.

Nur so als Hinweis: Dies ist keine Creepy-Pasta. Der Fall hat sich nach den Recherchen von Ian Steverson tatsächlich so zugetragen. Er ist in seinem Buch dokumentiert und den Psychiater und Wegbegründer der modernen Reinkarnationsforschung Ian Steverson gab es tatsächlich, wie jeder durch Recherche selber herausfinden kann.

 

Der Fall der Pollock- Schwestern / Zwillinge

In der Stadt Hexham in England führten John und Florence Pollock ein normales Familienleben. Ihre zwei Töchter Jacqueline und Joanna waren im Jahr 1957 sechs und elf Jahre alt. Die Familie Pollock war christlich. Auf dem Weg zur Kirche, am 5. Mai 1957 geschah eine unglaubliche Tragödie. Ein Auto raste in die Gruppe von Kirchgängern und Jacqueline und Joanna und eine ihre Freundinnen waren auf der Stelle tot.

John und Florence waren untröstlich. Sie beerdigten ihre Kinder und beschlossen, trotz oder gerade wegen dieser Tragödie, nochmals Kinder bekommen zu wollen.

Als Florence ca. ein Jahr später schwanger wurde und der Arzt diese Schwangerschaft bestätigte und ihnen zu dem Kind gratulierte, behauptete John fest, dass seine Frau Zwillinge bekommen würden. Sie würde die Reinkarnation der bei dem Unfall verstorbenen Kinder in sich tragen. Der Arzt konnte die Vermutung der Zwillinge nicht bestätigen.

Diese ungewöhnliche Behauptung von John, die auch seiner katholischen Religion widersprach, sollte sich Bewahrheiten. Andere Quellen berichten jedoch davon, dass der Vater schon immer an Reinkarnation geglaubt habe. Am 4. Oktober 1958 wurden die eineiigen Zwillinge Jennifer und Gillian Pollock geboren. Dies bestätige John endgültig in seiner Vermutung, dass diese Zwillinge die Reinkarnation der verstorben Schwestern Jacqueline und Joanna waren.

Außer den puren Behauptungen des Vaters gab es in Laufe der Zeit weitere unglaubliche Indizien.

Äußerliche Merkmale:

Kurz nach der Geburt fiel John auf, dass der Säugling Jennifer auf der Stirn eine weiße Linie hatte. Diese glich der Narbe ihrer toten Schwester Jacqueline, die sie sich bei einem Fahrradunfall zugezogen hatte (andere Quellen berichten, dass sie auf einen Eimer gefallen sei). Außerdem fand er ein Muttermal an der Hüfte von Jennifer, welches Jacqueline an exakt der gleichen Stelle hatte.

Obwohl sie sich als eineiige Zwillinge extrem ähnlich waren, unterschieden sie sich in ihrem Körperbau, Gillian war etwas schlanker, wie ihre verstorbene Schwester Joanna. Außerdem hatte Gillian einen spreizfüßigen Gang, ebenso wie Joanna.

Verhalten

Besonders unheimlich war es, als Florence einmal bemerkte, dass die Zwillinge den Unfalltod ihrer Schwestern nachspielten und sich genau so hinlegten, wie ihre Schwestern damals gestorben sind. Jennifer lag mit ihrem Kopf auf Gillian, wobei Gillian ihr sagte, dass das Blut aus ihren Augen floss, weil sie das Auto getroffen hat.

Die Kinder hatten ein panische Angst vor Autos, dies zeigte sich in einem Fall besonders deutlich, als ein Auto startete, als die Zwillinge direkt daneben standen. Sie sollen geschrieben haben, dass das Auto sie erwischen wird.

Joanna starb mit elf Jahren und konnte schon schreiben. Jacqueline starb mit sechs Jahren und konnte den Stift noch nicht korrekt halten, sie hielt ihn noch in der Faust. Als die Zwillinge mit dem Schreiben anfingen, hielt Gillian den Stift sofort richtig. Jennifer nahm den Stift jedoch in die Faust, wie ihre verstorbene Schwester Jacqueline es immer tat.

Wiedererkennen von Gegenständen

Die Familie Pollok zog in das 50km entfernte Whitley Bay, als ihre Zwillinge drei Monate alt waren. Nach Hexham kehrten sie erst wieder zurück, als die Zwillinge fast vier Jahre alt waren.

Da die Zwillinge nun schon sprechen konnten, zeigte sie auf Sehenswürdigkeiten und benannten sie, obwohl sie diese nie zuvor gesehen hatten. Sie erkannten sogar „ihre“ Schule wieder und sagten, dass sie dort zu Schule gegangen sind. Es war die Schule ihrer verstorbenen Schwestern.

Symbolbild

Als John und Florence die alten Spielsachen von Jacqueline und Joanna heraussuchten, konnten Jennifer und Gillian jedes Kuscheltier und jede Puppe mit dem Namen benennen, die ihnen einst ihre verstorbenen Schwestern gegeben hatten.

Beteuerung der Eltern

Die Eltern der Zwillinge, John und Florence hatten immer behauptet, dass sie ihren Kindern nie etwas über die toten Geschwister erzählt haben. Dies taten sie erst, als sie wesentlich älter waren.

Mit der Zeit verschwanden die „Erinnerungen“ der Zwillinge. Die Eltern berichteten, dass sie praktisch über Nacht, als die Zwillinge etwas älter als 5 Jahre waren völlig verschwunden sind. Heute führen sie ein ganz normales Leben.

Fazit

Das ist schon ein sehr interessanter und gut dokumentierte Fall. Aber ist dies tatsächlich ein Beweis für die Existenz der Reinkarnation?

Ian Stevenson sprach in seinen Berichten nie von einen eindeutigen Beweis, sondern nur von Fällen, „die eine Reinkarnation nahelegen“.

Als eindeutige Unschärfe in diesem Bericht, ist der Vater der Pollock Zwillinge, John zu sehen. Er glaubte zuvor schon an die Existenz der Reinkarnation. Er hatte allerdings mit seiner Vermutung, dass seine Frau Zwillinge zu Welt bringen würden, entgegen der Vermutung des Arztes, recht. Die äußerlichen Übereinstimmungen von den Zwillingen, insbesondere von Jennifer und der verstorbenen Jacqueline sind zwar auffällig, liegen aber noch im Bereich des Zufalls.

Die anderen Auffälligkeiten, das Wiedererkennen des Ortes und der Schule, das Nachspielen des Unfalls und die richtige Benennung der Kuscheltiere ist aber extrem ungeklärt. Falls die Zwillinge dies nicht durch Gespräche der Eltern mitbekommen haben oder die Fragestellung der Eltern suggestiv war oder andere Interpretationsfehler vorlagen, legt es die Existenz der Reinkarnation deutlich nahe.

Dieser Bericht steht und fällt mit den Erzählungen der Eltern, insbesondere des Vaters, sein traumatisches Erlebnis des Todes seiner Mädchen und seinem Wunsch, dass die Seelen seiner verstorbenen Mädchen in den neugeborenen Zwillingen wiedergeboren worden sind.

Ian Stevenson

Kanadischer Psychiater, Professor und Begründer der Reinkarnationsforschung

Ian Stevenson wurde am 31. Oktober 1918 während der Spanischen Grippe in Montreal, Kanada geboren. Er war Psychiater und Begründer der Reinkarnationsforschung. Ian Stevenson sammelte während seines Lebens über 2.500 Fälle, bei denen es Hinweise auf eine Reinkarnation gab. Er war Professor an der Universität von Virginia, dort leitete er die von ihm 1967 gegründete „Division of Perceptual Studies“.

Ian Stevenson ging bei ungeklärten Fällen nie von dem Beweis seiner Theorie von der Existenz der Reinkarnationen aus. Bei der Beurteilung der Fälle zog er für die Bestimmung die wahrscheinlichsten Erklärung des Phänomens heran. Dazu zählten Erklärungsansätze aus der Psychologie und weiteren Bereichen. Nur wenn keine der Erklärungen zu seinen Fällen passte, ging er von einer möglichen Reinkarnations aus. Stevenson sammelnte Berichte von Reinkarnationen, ging den Schilderungen nach und veröffentlichte sie. Die von ihm gesammelten über 2500 Berichte zählen zu den stärksten Argumenten für die Hypothese der Reinkarnation. Er selbst legte aber Wert darauf, sie nicht als Beweise für die Reinkarnation zu bezeichnen, sondern nur als Hinweise, die das Überleben der Persönlichkeit nahe legen.

Bei seinen Fällen fand Ian Stevenson heraus, dass Kinder in sehr jungen Jahren, meist zwischen 2 und 5 Jahren über ein früheres Leben berichteten. Später gerieten die Erinnerungen bei allen Kindern wieder in Vergessenheit. Diese Erinnerungen waren besonders interessant, da die kleinen Kinder ihr Wissen kaum aus öffentlichen Quellen bezogen haben konnten. Lediglich Erzählungen von den Eltern waren möglich. Die Hälfte der Kinder berichteten von einen gewaltsamen Tod und konnten sich gut daran erinnern. Besonders glaubwürdig wurden die Berichte dadurch, dass die Kinder sehr häufig Spuren der vorangegangenen, tödlichen Verletzungen an ihren reinkarnierten Körper in Form von Muttermalen oder Narben, teilweise auch Missbildungen hatten. Diese Übereinstimmungen waren für Ian Stevenson objektive Kriterien für eine Wiedergeburt, wie er in seinem Buch „ Reincarnation and Biology“ darlegt.

Seine Argumentation war, dass diese Merkmale bei Neugeborenen häufig nicht aus medizinischer Sicht zu erklären waren. Diese Berichte sollten auch Zweifler an den Forschungsmethoden zufriedenstellen, die bei Befragungen der Kinder Suggestion oder Interpretationsfehler vermuteten.

Kritiker

werfen Ian Stevenson vor, die Berichte von Reinkarnationen würden sich nur in Asien abspielen, wo man sie kaum überprüfen konnte und dies durch religiöse Überzeugung geprägt sei. Diesem Argument begegnete Stevenson mit seinem Buch „Reinkarnation in Europa“, in dem ausschließlich Fälle aufgezeigt wurden, die nicht in Asien stattfanden.

Andere Forscher fanden methodische Probleme, welche die Interpretation der Berichte erschweren. Es ist nicht feststellbar, ob die „Erinnerungen“ über frühere Leben, tatsächlich nur durch Wiedergeburt oder durch andere, alltägliche Quellen wie Erzählungen oder Medien in die Erinnerungen einfließen konnten. Es ist außerdem nicht nachprüfbar, ob die Erinnerungen erst durch das Nacherzählen, durch kulturelle Einflüsse und ähnliches zu einem stimmigen Bericht umgeformt wurden und sich somit fälschlicherweise als eigene Erinnerungen verankern. Eine besondere Problematik sehen Kritiker in den Fällen, in denen sich die Betroffenen selber schon lange als Reinkarnierte ansahen oder von ihrer Umgebung als solche identifiziert wurden.

Es wird aber generell anerkannt, dass Stevenson eine Fülle von wertvollem Material gesammelt hat und ernsthaft bemüht war, den Dingen sorgfältig auf den Grund zu gehen. Doch ob dieses Material tatsächlich einen guten Beleg für Reinkarnation darstellt, wird weiterhin unterschiedlich beurteilt.

Selbsttest von Ian Stevenson
Am 8. Februar 2007 verstarb Ian Stevenson im Alter von 88 Jahren. Er hinterließ einen Test zur Reinkarnation: Stevenson hinterließ ein Zahlenschloss, welches seit über 40 Jahren im Institut aufbewahrt wird. Falls er Reinkarniert wird und sich an das Zahlenschloss und die Kombination erinnert, wird er diese mitteilen. Die Kombination ist nur ihm selber bekannt gewesen, wie Emily Williams Kelly, eine Assistenzprofessorin in Stevensons Institut berichtet.

Doch bisher kam noch Niemand und konnte das Schloss öffnen.

 

Quipu

35 thoughts on “Wiedergeburt? – Der Fall der Pollock-Schwestern

    1. Testen würde ich das nicht. Jede Frage deutet eine bestimmte Richtung an. Ich würde einfach ganz genau zuhören, wenn er etwas erzählt, insbesondere die Selbstgespräche beim Spielen sind intetessant.

  1. Ich denke wen die Kinder nach der Geburt die Merkmale haben und dan in ihrer Kindheit von frühers Leben berichten. Den würde ich eher glauben, als den anderen, weil die Kinder ein blührer Fantersie haben und dan noch schlechter unterscheiden können als wir erwachsen. Ob das jetzt wahr ist oder Fantasie ist und wenn die Kinder auch von Erzählung was mit kriegen, vermischt sich einiges.

  2. Hallo Astor,
    ich schließe mich dem Kommentar von Quipu an. Das muss aus den Kindern selbst raus kommen. Mein zweiter Sohn, als er noch im Kindergartenalter war, stand auf dem Spielplatz, schaute irgendwie seltsam verträumt zur Autostraße, und sagte: „Früher sahen die Autos ganz anders aus.“ Als ich nachfragte, schüttelte er sich kurz, als hätte er sich gerade weggeträumt gehabt, und konnte mit meiner Frage nichts anfangen. Er spielte weiter, als hätte er nichts gesagt.
    Ich fühlte seine Bemerkung als eine Erinnerung und bestätigte mir, dass wir mehrere Leben durchleben. Aber wo mein Sohn vorher gelebt haben soll, kann ich aus solch einem Satz nicht herleiten.
    Du kannst Deinen Sohn innerlich leise mal fragen, ob er Dir da etwas sagen möchte, und dann die nächste Zeit zuhören und beobachten. Manchmal teilen die Kinder einem so unbewusst etwas mit.

  3. Mit 5 Jahren saß ich im Garten auf einer Schaukel und habe von Gilgamesch gebrabbelt. Bis heute habe ich keine Ahnung woher ich überhaupt den Namen kannte, weder meine Eltern noch Großeltern hatten jemals einen Bezug zu dem Thema. vor etwa 15 Jahren habe ich mich weiter darüber informiert und kenne nun den Gilgamesch Epos aber ich bin bis heute nicht in der Lage zu ergründen woher ich 1971 diesen Namen hatte.

  4. Sehr interessanter Beitrag, Danke!

    Ähnlich wie Nanu Lingling habe ich es erlebt, aber leider traurig. Ein fast vierjähriger Junge der gerne mal bei mir ist, saß ganz entspannt und ruhig neben mir, auf einmal schaute er mich seltsam an, ja wie tief entspannt und sagte ganz langsam „Ich habe vieeele Menschen getötet“. Ich war erschrocken, aber wusste gleichzeitig das er sich erinnerte und von Krieg sprach, spürte das es eine traurige Erkenntnis für ihn war. Ich wusste auch augenblicklich das ich jetzt keinen Fehler machen darf und sagte ganz ruhig nur „Jaa“. Dann war er wie in handumdrehen wieder „voll da“.
    Durch dieses Erlebnis konnte ich dann seine Art zu Spielen verstehen, die er von Anfang an (ohne es irgendwo gesehen haben zu können) zeigte. Inzwischen ist er in der Schule, sein Verhalten verstärkte sich damit explosionsartig. Die Mutter des Jungen ging mit ihm zu einer Beratung, wobei herausgefunden werden sollte wie man ihm helfen kann, sie hatte den Mut zu erzählen was er mir sagte. Und siehe da, das ist für mich das eigentliche „Wunder“, diese Ärztin nahm es ernst, war sogar dankbar für den Hinweis.

  5. Sehr interessant das Thema.
    Irgendwoher kenn ich das schon mhh. Gabs das schon als Video?

    Weis einer woran es liegen kann, dass man trotz Bestätigung der Mailadresse keine Nachrichten für neue Beiträge erhält?

    1. Hallo Anaia, hallo Marga Ina,
      dass ihr keine Nachricht über ein neues Video erhalten habt liegt daran, dass noch kein neuer Newsletter verschickt wurde. Leider funktioniert das hier – so wie ich das bisher sehe – nicht automatisch, sondern dass muss immer manuell gemacht werden.

  6. Generell kann ich mir total gut vorstellen, dass es sowas wie Reinkarnation gibt (ist ja auch eine schöne Vorstellung, wie ich finde). Allerdings ist bei den Pollock Schwestern der Vater für mich eine unbekannte Größe. Er war von Anfang an überzeugt davon, dass die Kinder die Reinkarnation der toten Mädchen sind (was ja auch eine Form der Trauerbewältigung ist) und könnte viele Situationen durch Suggestie beeinflusst haben. Ja, die Eltern sagen, sie haben nie über die toten Mädchen gesprochen. Aber das müssen sie ja eventuell auch gar nicht, um bestimmte Verhaltensweisen und „Erinnerungen“ bei den Kindern zu fördern. Sowas spielt sich ja auch oftmals (auch bei den Eltern) unbewusst ab.
    Es erspart den Eltern ja auch (rein psychologisch) das Trauern um die toten Kinder, weil diese „neu geboren“ und den Eltern wieder gegeben wurden.

  7. Von diesem Fall der Schwestern habe ich schon gehört. Das Thema Wiedergeburt ist für mich eine Tatsache. Sehr bekannt ist der Fall von Jenny Cockell.
    https://www.youtube.com/watch?v=2Hyo67DKR4k
    Dazu gibt es auch einen Spielfilm. „Tränen der Erinnerung / Yesterday’s Children “ (noch auf Youtube zu finden). Typisch Amerikaner haben sie aus der Engländerin einer Amerikanerin gemacht, aber ansonsten ist der Film recht sehenswert.

  8. Guter Beitrag, danke Quipus.

    Für mich als Christ ist es liturgisch ausgeschlossen das es Wiedergeburt gibt, aber wie in so vielen Dingen maßen wir uns gerne an mehr zu wissen als wir tatsächlich belegen können.
    Für mich als logisch denkenden Menschen ist vieles Möglich, auch Reinkarnation solange belastbare Fakten das widerlegen.

    Es ist gut, das sich immer wieder Wissenschaftler gibt, welche sich auch solchen Themen annehmen und diese seriös erforschen wie Ian Stevenson.

    Liebe Grüße

    der Florian

  9. Guter Beitrag, danke Quipus.

    Für mich als Christ ist es liturgisch ausgeschlossen, dass es Wiedergeburt gibt, aber wie in so vielen Dingen maßen wir uns gerne an mehr zu wissen als wir tatsächlich belegen können.
    Für mich als logisch denkenden Menschen ist vieles möglich, auch Reinkarnation solange belastbare Fakten das nicht widerlegen.

    Es ist gut das es immer wieder Wissenschaftler gibt, welche sich auch solchen Themen annehmen und diese seriös erforschen wie Ian Stevenson.

    Liebe Grüße

    der Florian

  10. Ich weiß nicht, ob man hier auf andere Webseiten verweisen darf. Aber „der“ erste Anlaufpunkt für Reinkarnationsforschung in Deutschland ist die Webseite von Dieter Hassler,
    http://www.reinkarnation.de
    wo man sich sehr ausführlich – auch mit vielen Literaturangaben – zu dem Thema informieren kann.

    Und noch eine Offtopic-Bemerkung:
    Die Erwähnung des Ortes Hexham hat mich darauf gebracht, dass die Geschichte von den „Hexham Heads“, den geheimnisvollen Köpfen von Hexham, ein sehr interessantes Thema für einen Beitrag wären.

    1. Es ist selbstverständlich okay, auf Webseiten zu verweisen. Danke für Tipp mit den „Hexham Heads“, da hatte ich zuvor noch nie etwas von gehört.
      Die Stadt Hexham habe ich mühsam recherchiert, da in den Quellen meist nichts zu finden war oder fälschlicheweise immer die Stadt „Hexam“ auftauchte, da einer mal wieder falsch vom anderen abgeschrieben hatte.

  11. Als erstes, noch einmal danke für die Info wegen Mythie.

    Dieses Thema fasziniert mich schon lange sehr, da ich als Kind manchmal glaubte Orte zu erkennen an denen ich aber nie war. Selbst bin ich von der Reinkarnation ziemlich überzeugt, wenn auch noch Zweifel bestehen.

    Gerade solche Berichte bei denen die „Wiedergebohrenen“ zeichen von Verletzungen aus dem früheren Leben tragen finde ich erst recht spannend. Genauso wie das korrekte nachspielen des „eigenen“ Todes ist interessant, wenn auch ziemlich makaber. Muss wohl vorallem für die Eltern ziemlich krass sein so etwas zu sehen.

    Danke euch vielmals für eure tolle Arbeit die ihr hier abliefert.
    Ich wünsche euch alles Gute, viel Erfolg und dem Mythie gute Besserung.

  12. ich habe einen Wunsch bitte……..könnt ihr bitte Hörbeiträge machen. Ich für mich, ich lese nicht gerne am Computer und es gibt ja auch noch blinde Menschen, die eure Beiträge hören wollen. Wäre das ein Argument?
    Vielen lieben Dank

    1. Kleiner Tipp: Es gibt im Netz Software – Stichwort „speech…“ und ähnliches – das man entweder in den Browser integrieren oder eben installieren kann.
      Windoof 10 hat auch eine Vorlese-Funktion, wobei ich nicht weiß, wie gut oder schlecht diese ist. Die speech-Sachen für den Browser hab ich vor 3, 4 Jahren mal für jemanden getestet, die waren damals schon recht komfortabel.

  13. Mit dem Thema Reinkarnation an sich habe ich mich noch nicht intensiv beschäftigt, außer oberflächliches gegrübel, wie das jeder vielleicht einmal tut.

    Der konkrete Fall der Zwillinge klingt für mich allerdings zu stark interpretiert.

    Bedauerlicherweise habe ich eine Totgeburt gehabt (einen Sohn). Danach bekam ich einer Tochter (heute 4 Jahre). Die Fantasie dass die Seele meines toten Kindes irgendwie in das neue Kind hineinfließt…. oder das ‚Sternenkind‘ als Schutzengel seiner Schwester treu ist… solche Fantasien trösten, können sich aber leicht verselbständigen.

    Daher glaube ich, dass die Eltern das Trauma durchaus auf diese weise bewältigt haben könnten. Der Vater sprach es laut aus, die Mutter glaubte es vielleicht zunächst nicht richtig, ließ sich aber gedanklich in diese Richtung manipulieren und plötzlich werden biologisch erklärbare Ähnlichkeiten als Synchronisation interpretiert, aber jeder der Kinder hat, sieht seine eigenen Züge und die des anderen Elternteils im Kind wieder.
    Ich glaube, dass Kinder sich entsprechend der Erziehung ihrer Eltern entwickeln und dass es nicht sehr ungewöhnlich ist, wenn in verschiedenen Generationen immer ähnliche “Resultate“ erzielt werden, wenn sich die Erziehungsmethode der Eltern und das Erbgut (also keine neuen Partner) nicht ändern. Daher denke ich auch hier, dass Vater und Mutter Charaktereigenschaften ihrer früheren Kinder nur deshalb “wieder erkannt“ haben, weil sich die 4 Geschwister auch geähnelt hätten, wenn sie zeitgleich gelebt hätten.

    Als Fazit kann ich also nur sagen, dass die Zweifel in diesem Fall überwiegen.

    Und WENN es überhaupt eine “spirituelle“ Note in diesem Bericht zu finden gilt, könnte ich mir eher vorstellen, dass die Seelen der toten Mädchen (das ist wie gesagt eine sehr eigene Interpretation) den Zwillingen die Dinge ‚gezeigt‘ haben, aus Mitleid den Eltern gegenüber, damit sie leichter Abschied nehmen können. (Nach dem Motto, “Papa hat sich unsere Reinkarnation gewünscht, lassen wir ihn doch in dem Glauben, ehe wir gehen“)

    Lg Sandra

    1. Vorweg ein aufrichtiges Beileid zu deinem Verlust!

      Im wesentlichen stimme ich dir voll und ganz zu! Wie Quipus ja schon im Bericht erwähnte ist der Vater eindeutig der Knackpunkt in der Geschichte.

      Dennoch finde ich es erstaunlich was manche Kinder scheinbar „von selbst“ können/wissen. Meine kleine Schwester ( ich bin 30/ sie ist 6 – ratet wie alt meine mutter ist XD) konnte von sich aus den stift richtig halten… ebenso beim besteck… die hat noch nie eine gabel in die faust genommen.
      Zwar gehe ich davon aus, dass sie sichs schlicht abgeschaut hat – wie es bei usnrer spezies üblich ist – und zudem sehr geschickt ist.
      Jedoch gibt es kinder die mit 4 Jahren Motoren zerlegen und wieder zusammenbauen?! Hier stelle ich mir die frage ob man sich das überhaupt abschaun kann als Kind wenn ich es als Erwachsener ohne fundiertem wissen nicht kann…

      glg roman

  14. Das Team von Ian Stevenson, heutzutage angeführt von Dr. Jim Tucker, hat inzwischen über 3000 Fälle gesammelt. Und dass es die nicht nur in Asien gibt sondern auch hierzulande (D), hab ich selbst in der Familie erlebt, komplett mit einem seltsamen Geburtsmal, merkwürdigen Aussagen des Kindes, Alpträumen und Ängsten. Wurde natürlich alles unter den Teppich gekehrt und nach Leibeskräften ignoriert. Das Kind ist heute über 20 und erinnert sich an gar nichts, was es in den ersten Jahren so an erstaunlichen Sachen von sich gegeben hat.
    Und es gab auch noch einen zweiten Fall, der zwar nicht so stark war, mich persönlich aber vollkommen überzeugt hat, dass das Phänomen tatsächlich echt ist, weil das Kind sich in diesem Fall offenbar im Uterbewusstsein an Dinge erinnerte, die nur zwischen mir und einer verstorbenen Person gewesen waren.
    Was Quipu, Nanu Lingling und Inka bereits gesagt haben, kann ich nur nochmal unterstreichen: Die Kinder fragen oder direkt ansprechen bringt sie nur dazu, sich was zusammenzufantasieren. Diese Aussagen kommen spontan, wie nebenbei, wenn sie abgelenkt sind, schläfrig usw.
    Ähnliches glaube ich gilt auch für Rückführungshypnose. Kann sein, dass sich Bruchstücke echter „Erinnerungen“ dabei befinden, aber allgemein ist die Hemmschwelle zum bloßen Fantasieren auch sehr heruntergesetzt.

  15. Also ich würde ja gern kommentieren, aber nach so einem perfekten und objektiven bericht bleibt ja nix mehr zum sagen XD
    drum frag ich halt mal gretchenlike : wie hältst du`s mit der reinkarnation lieber quipus?

    im übrigen ist an der echt ein guter journalist verloren gegangen! deine recherchen und dein schreibstil sind top! genieße es richtig deine beiträge zu lesen 😉

Schreibe einen Kommentar