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Das Depot des Dr. Cabrera – Lars A. Fischinger – A.A.S. ONE DAY MEETING 2020

Anlässlich des diesjährigen ONE DAY MEETING der A.A.S. Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI, rund um Erich von Däniken, berichtet Lars A. Fischinger über seine Forschungen über das Depot des Dr. Cabrera und die Sammlung tausender von Steinen mit seltsamen Einritzungen. Ein weiteres Rätsel der Anden.

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Comment (7)

  1. Die Botschaft lautet, dass unsere moderne Wissenschaft nicht in der Lage ist, beim Alter eines Steins zwischen „Millionen Jahren“ und ein paar Jahrzehnten zu unterscheiden.

    Unsere komplette Geschichtsschreibung ist falsch, basiert sie doch nur auf wissenschaftlichem Glauben.

    1. Natürlich ist ein Stein zuallererst mal ein Stein! Aber sicherlich ist die moderne Wissenschaft durchaus in der Lage anhand von Verwitterungsspuren, an/abgelagerten „Moosen“, Einritzungen, Patina etc.pp. soetwas wie-ich nenne das jetzt mal „Gebrauchszeitraum/zeitpunkt eines Steines grob zu bestimmen. Das „Alter eines Steins“ ist im Grunde auch ein recht schwammiger Begriff. Wir wissen zB. grob dass die Alpen vor etwa 25 Millionen Jahren entstanden sind. Das bedeutet nun aber NICHT dass ein Stein den man von ner Klettertour in den Alpen aus 2000 Meter Höhe mitbringt vor 25 Millionen Jahren geformt wurde-genausogut kann er auch vor 27 Millionen Jahren einfach auf-sagen Wir mal- 400 Metern Höhe gelegen haben. Die exakte Datierung eines Steins ist demzufolge schon recht schwierig.
      Aber in den allermeisten Fällen geht es ja nicht um den Stein an sich, sondern den Kontext in dem er „benutzt“ wurde und das kann man in der Regel schon zeitlich eingrenzen.
      Dass unsere „komplette Geschichtsschreibung falsch“ ist möchte ich auch mal eben anzweifeln, denn vieles davon beruht eben nicht auf „Glauben“ sondern Dokumenten, Fotos, Zeitzeugen etc.

      1. Bei den Pyramiden vielleicht nicht so sichtbar, aber bei einigen antiken Bauwerken sticht die Präzision hervor, mit der Steine ineinander verzahnt sind. Von klein auf, ich liebte E.v.D. und seine Filmchen, dachte ich immer : „Sieht fast aus wie gegossen“.

        Beispiel Pumapunku
        http://www.bing.com/images/search?q=pumapunku&form=HDRSC2&first=1&cw=1280&ch=746&tsc=ImageBasicHover&scenario=ImageBasicHover

        Pumapunku sieht nciht nur so aus, das ist gegossen. Behaupte ich.

        So resultiert dann die Feststellung (Frage), warum oder ob die Wissenschaft a) nicht in der Lage ist, gegossene Steine von natürlichem Fels zu unterscheiden und b) das Alter halbwegs genau zu bestimmen. Aber vielleicht ist das ja auch gar nicht gewollt.

        1. Hier gebe ich Dir fast absolut recht was das „gegossene“ bei vielen Steinen angeht! GERADE bei den Pyramiden finde ich die Idee extrem interessant, zum einen weil Sie die seit Jahrhunderten offenstehende Frage des Steintransports ganz einfach lösen würde, zum Anderen seit ich von der Geopolymer Theorie der französischen Wissenschaftler gehört habe und last but not least hab ich vor ettlichen Jahren mal irgendwo gelesen dass man hier und da Haare in den Pyramidensteinen entdeckt hätte. Auch bei Pumapunku halte ich das durchaus für möglich.
          Bei Sacsayhuamán und ähnlichen Mauern in Peru hingegen würde ich eher an eine Art von „Schmelze/Erhitzung/Verformung“ von natürlichen Steinen denken, ganz einfach schon deshalb weil diese Steine so rein optisch schon extrem glatt und abgerundet erscheinen (fast wie Wachs) und es nicht wirklich Sinn macht tausende unterschiedliche Gussformen herzustellen.
          zu deiner Frage würde ich mal salopp sagen dass Archäologen eben keine Geologen sind! Die untersuchen „Fundstücke“ und Ausgrabungsorte wohl vor allem in Bezug zum sozialen/kulturellen/religiösen Kontext und was die Datierung angeht halten Sie sich schlicht und einfach an die bisher grob vorgegebenen Zeitleisten. Ich bin schon seit ettlichen Jahren dafür
          für Datierung von Anlagen/Steinen/historischen Funden eben AUCH Geologen, Bauingenieure und zB. Materialwissenschaftler hinzuzuziehen, aber das scheint bis heute nicht er Fall zu sein und man überlässt dieses wichtige Gebiet menschlicher Entwicklung vor allem den Archäologen die einfach eine Art Tunnelblick entwickelt haben. Ich denke nicht dass das immer bewusst so gemacht wird um unliebsame Wahrheiten zu unterdrücken, sondern dass diese Spezialisierung und Weigerung andere Meinungen hinzuzuziehen einfach ein Irrweg bei speziellen Forschungsgebieten ist der mit „Standesdünkel“, Finanzierung und Geltungsdrang zusammenhängt. Man hat einfach Angst seine Vorreiterposition einzubüssen, sich mit Religion/Politik/Geschichtsschreibung „anzulegen“ oder es fehlt den betreffenden Archäologen einfach die Weit/Einsicht genauso wie einem Heavy Metal Gitarristen der keine Klassik spielen kann oder will oder wie einem Dokumentarfilmer der einfach keine Spielfilme machen kann.

          1. Was mich immer wundert ist, dass man nicht an der Struktur der Steine feststellen kann, ob sie gegossen oder natürlichen Ursprungs sind. Müsste man doch eigentlich erkennen können …

            ürde ich eher an eine Art von „Schmelze/Erhitzung/Verformung“ von natürlichen Steinen denken

            Genau das denke ich mir nämlich auch: Geschmolzen, nicht gegossen. Wie aber bringt man Steine zum Schmelzen?

          2. Weigerung andere Meinungen hinzuzuziehen einfach ein Irrweg bei speziellen Forschungsgebieten ist der mit „Standesdünkel“, Finanzierung und Geltungsdrang zusammenhängt. Man hat einfach Angst seine Vorreiterposition einzubüssen

            Auch das dürfte zutreffen. Es gibt so viele Dinge, mit dem Menschen sich selbst das Leben schwer machen. Neulich habe ich gelesen, dass ein Archaeologe Artefakte vergraben hat, die er hinterher „gefunden“ hat. Solche Dinge zerstören nicht nur Illussionen, sondern untergraben den Glauben an die Institution der Wissenschaft als solche.

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