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(Website Exklusiv) PSO Halloween Spezial Folge „Papa Denke“ aus Münsterberg

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Comment (29)

  1. Vielleicht war er ein Late Talker im extremen weil es sich bis in das Schulalter durchzog. Wäre an sich harmlos.
    Wenn der grausige Rest nicht wäre. Ne kalbern will ich da lieber nix. Mir laufen schauer über den Rücken baaa iii 🙂
    Ja wirklich für Halloween sehr passend!!! pso ich bedanke schönes Wochenende und noch einen schönen Vollmond !!!!

  2. Nach den Kommis habe ich mir den Clip jetzt doch angesehen. Dachte vorher, es sei so ein Halloween Spezial mit Belustigung. Aber Wow, das ist wieder mal harter Tobak. Hat mich zum Nachdenken gebracht – den Fall kannte ich noch gar nicht.

    Jetzt habe ich > 2 Stunden recherchiert. Warum gibt es sowas, warum tun Menschen das, was ist der Antrieb?

    Mich interessiert vor allen letzteres. Hege ich zuweilen doch die Überlegung, OB es wirklich der Menschen Werk ist? Zu gespaltener Persönlichkeit/Multiple Identitäten habe ich schon mal was geschrieben. Zu den Ursachen auch, und über die Folgen. Alles im Kontext meiner (teilweise von der Psychologie abweichenden) Vermutung der „Fremdbesetzung“ von irgendwelchen „Dunkelwesen“ (sucht euch selbst Worte für diese Dinger).

    Das signifikante ist, dass jeder, der darüber etwas weiß, zu allererst den Charakter dieser Dunkelheimer ortet: Es ist nämlich immer derselbe Trott: Auf der nach oben offenen Skala des Grauens gibt es ein Zuviel nicht. Je mehr, desto besser – das klassifiziert SIE.

    Wenn sich dann Menschen genau so verhalten, ja dann muss es doch erlaubt sein, darüber nachzudenken, ob diese Menschen vielleicht von den Dunkelfunzeln kontrolliert werden. Ich will damit den Menschen nicht absprechen, dass es Hobbymörder gibt. Jedoch sollte man den Grund wissen, und deren Gehirn ist es erwiesenermaßen nicht, das wurde ja schon zig mal erforscht.

    So, erstmal Danke auch von mir für einen neuen Input des Grauens. Knabbern soll man auch noch beim Ansehen. Allein das ist ja schon Teufelswerk 🙂

    Ich überlege gerade, bevor ich den Browser schließe (geschätzte 30 Tabs geöffnet), ob ich einige Ergebnisse noch posten soll. Aber nicht meckern (auch nicht heimlich!), wenn ich wieder „viel zu viel“ schreibe.

    1. Nochmal danke an pso. Ich über den Mythen Metzger Kanal hier aufgeschlagen. Aber pso sehe ich auch gerne. Sehr professionell gemacht. Spannend, unterhaltsam und zugleich lehrreich. Prima.

      Ich bin über die Recherche auf einen Peter Kürten gestoßen, womit ich mich dann die letzten beiden Stunden beschäftigt habe. Der Grund ist, dass dieser Fall übelst gut dokumentiert ist (teilw. bis auf die Uhrzeit genau). So dass ich mich frage, wie es überhaupt möglich ist, im Nachhinein eine so gute Protokollierung zu zufertigen. Unbestreitbar gibt es diese jedoch:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Kürten

    2. pso ich hoffe, es ärgert dich nicht, wenn ich abschweife. Ich will keine Aufmerksamkeit erhaschen (das ist mir egal), sondern ich fände es einfach nur schade um die Texte in den Tabs, wenn ich den Browser gleich schließe.

      Auch im Ausland sorgte die Mordserie Peter Kürten für Aufsehen. So bot der britische Krimiautor Edgar Wallace der Düsseldorfer Kriminalpolizei seine Hilfe an.

      Wer den Bericht im Wiki liest (Link oben), dem fällt sofort auf, dass es eigentlich gar nicht sein kann, wie oft Kürten unentdeckt blieb. Oftmals zog er nach einem Mord weiter, um sogleich den nächsten Menschen abzumurksen. Der damalige Oberstaatsanwalt Otto Steiner sprach Kürten satanisches Glück zu.

      Eine der Aufgaben der Voruntersuchung war auch die Prüfung von Kürtens Geisteszustand, wozu er acht Wochen in die Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Bedburg-Hau eingewiesen und dort von Anstaltsdirektor Raether und anderen Ärzten untersucht wurde, die über 1.000 Seiten Untersuchungsberichte zu Protokoll gaben. Die Bedburger Anstaltsärzte sowie weitere zu Rate gezogene Gerichts- und Anstaltsärzte bescheinigten einhellig, dass es keine Symptome für das Vorhandensein einer Geisteskrankheit in irgendeiner Form gebe. Sie attestierten Kürten eine sadistische Neigung und eine volle Verantwortlichkeit für seine Taten.

      Während Kürten die Voruntersuchung und den Prozess sichtlich genossen hatte, da es ein großes Interesse an seiner Person gab und man ihm während der Untersuchungshaft auch verschiedene Vergünstigungen gewährte und Sonderwünsche erfüllte, war er nach der Urteilsverkündung sichtlich unzufrieden. Er war normaler Strafgefangener, und niemand beachtete ihn mehr. Seinen Anwalt ließ er daraufhin ein Gnadengesuch einreichen.

      Die preußische Regierung lehnte Kürtens Gnadengesuch am 30. Juni ab. Am 1. Juli wurde Kürten ins Kölner Gefängnis Klingelpütz überführt. Dort gab man ihm nachmittags die Ablehnung des Gnadengesuchs und die für den folgenden Morgen vorgesehene Hinrichtung bekannt. Kürten erbat geistlichen Beistand, worauf man ihm den Anstaltspfarrer zur Seite stellte und noch am Abend zusätzlich sein Beichtvater aus Düsseldorf in Köln eintraf. Er verbrachte die Nacht schlaflos in Gesellschaft der Geistlichen sowie seines Anwalts und schrieb Briefe an seine Frau, an überlebende Opfer seiner Taten sowie an Hinterbliebene. Um 5 Uhr morgens wohnte er noch einer für ihn gelesenen Messe bei, bevor er um 6 Uhr von dem Scharfrichter Carl Gröpler mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.

      Seinen Spitznamen „Vampir von Düsseldorf“ verdankte Peter Kürten übrigens seinem Bericht, wonach er am 7. Dezember 1929 im Hofgarten des Düsseldorfer Parkhotels (heute Steigenberger-Gruppe) einem Schwanenküken den Kopf abgeschnitten hat. Anschließen setzte er den kopflosen Torso an und trank das Blut aus, bis der Torso leer war.

      PS: pso, falls du ein Video machen willst (würde mich freuen), kannst du wieder Knabberwerk empfehlen. Und am besten noch Tomatensaft …. GRÖL

    3. Leider muss ich so viele Kommis „verschwenden“, weil pro Kommi nur 1 Link erlaubt ist. Die Links sind jedoch wirklich interessant.

      Für Regisseur Fritz Lang drehte in den 30ern einen Film über Peter Kürten:
      M (1931)
      https://de.wikipedia.org/wiki/M_(1931)

      Kürten wurde im Mai 1930, nach Fertigstellung des Drehbuchs, verhaftet; sein Prozess fand unter enormer Medienaufmerksamkeit statt. Drei Wochen nach dem Todesurteil hatte der Film M Premiere.

    4. Der Film „Fritz Lang – Der Andere in uns (Doku, 2016)“ ist vom Regisseur Gordian Maugg. Es soll eine Doku sein, jedoch

      kritisiert die Jüdische Allgemeine an zahlreichen Stellen.

      Zitat:

      Der Film konstruiert eine Verbindung zwischen dem Regisseur und dem Serienmörder Peter Kürten. Dabei bemüht Gordian Maugg in

      den rund 100 Minuten seines Films nur allzu oft das Klischee vom Künstler zwischen Genie und Wahnsinn.

      In bestechenden Schwarz-Weiß-Bildern im werkgetreuen Academy Format 4:3 ehrt Regisseur Maugg die Bildästhetik der deutschen

      Filme von Fritz Lang. Nur leider gehören zu einem überzeugenden künstlerischen Autorenfilm nicht nur Form, Stil und Ästhetik.

      Im Idealfall sollte ein Film – wenn er schon vorgibt, aus dem Leben einer berühmten Persönlichkeit wie Fritz Lang zu erzählen

      – ein Drehbuch zur Grundlage haben, das nicht nur rein spekulativ ist. Und genau daran krankt Fritz Lang, in dem zu wüst mit

      Fakten umgegangen wird. So werden Treffen zwischen dem Mörder Peter Kürten und dem Filmregisseur Fritz Lang frei erfunden.

      Das gipfelt in einer wirklich peinlich-melodramatischen Szene, in der auch Fritz Lang gesteht, ein Mörder zu sein.

      Viel spannender dagegen ist die verbürgte und erst seit wenigen Jahren bekannte Tragödie um Fritz Langs erste, jüdische

      Ehefrau Elizabeth Rosenthal. Beide hatten 1919 in Berlin geheiratet und zusammengelebt. Allerdings hatte der Regisseur schon

      bald darauf eine Affäre mit Thea von Harbou. Als Elisabeth ihren Ehemann eines Tages mit Thea von Harbou in der eigenen

      Wohnung bei einem eindeutigen Techtelmechtel überrascht hatte, kam es zu einem nie näher geklärten tödlichen Unglück.

      »Fritz Lang« – Genie und Wahnsinn
      https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/genie-und-wahnsinn/

    5. Die Frage nach dem WARUM – weshalb Menschen so etwas tun – kann man vielleicht am besten eruieren und zu verstehen versuchen, wenn man möglichst viele Details zur Hand hat. Der Fall Peter Kürten stellt diese bereit. Vorher wusste ich das auch nicht, kannte nicht mal den Namen geschweige denn dessen Taten.

      Als Versuch, doch noch die Kurve zum Topic zu kriegen (ich weiß, ein wahrlich spärlichen Versuch), sei bemerkt, dass es zig Gemeinsamkeiten zwischen Papa Denke und Peter Kürten gibt.

      Als Ursache nehme ICH an, dass hier wie da noch andere „Effekte“ am Mitwirken sind, die von außen nicht sichtbar und den meisten Menschen auch nicht bekannt sind.

      Bekannt hingegen ist, dass bestimmte „Ereignisse“ in der Jugend den heranwachsenden Charakter eines Menschen formen, und diese Form später nicht mehr korrigierbar ist. So wie auch ausgehärteter Beton nicht mehr formbar ist.

      Es ist bekannt, dass sich Multiple Persönlichkeiten herausbilden, wenn eine Persönlichkeit – wieder und wieder – starken Traumas (Gewalt, Angst, Aussichtslosigkeit) ausgesetzt ist.

      Zitat aus Wiki:
      Der Vater, ein Sandformer, war Alkoholiker, der Frau und Kinder schlug. Im Alter von fünf Jahren entdeckte Kürten in Begleitung eines Hundefängers beim Ertränken von zwei Welpen in einem Bach sein Vergnügen am Töten.

      Fernab dieser bekannten psychologischen Zusammenhänge zu multiplen Persönlichkeiten gibt es aber noch weitere Konstrukte. Der spirituellen Lehre nach verflüchtigt sich in bestimmten Zwangslagen absoluter Bedrohlichkeit und fehlender Aussicht auf Besserung der Situation (Stichwort: Entgültiger Verlust aller Hoffnung) das Bewusstsein aus dem Körper („ich halte es nicht mehr aus“).

      Das dabei entstehende „Vakuum“ macht sich „etwas anders“ zunutze. ES schlüpft durch die „offene Tür“ und steuert von nun an das Geschehen. Ganz oder nur teilweise – je nachdem, ob und wie oft das eigene Bewusstsein (das ICH) es schafft, wieder zurückzukehren. Was wiederum von den äußeren Umständen abhängt, z.B. ob der gewalttätige Vater gerade abwesend ist oder nicht (die Hoffnung kehrt zurück).

      Bleibt die Hoffnung hingegen ganz weg (Selbstaufgabe), findet das ES ein dauerhaftes Domizil, wo es nach Belieben die Wutz rauslassen kann. Das ES verschwindet erst dann aus dem Körper, wenn das Spiel um ist – Game Over – z.B. in der Gefängniszelle, einen Tag vor der Hinrichtung. Die Gedanken an die bevorstehende Hinrichtung überlässt das ES gerne dem eigenen ICH, was die Welt nicht mehr versteht und das in Entschuldigungsbriefen zum Ausdruck bringen will.

      Und nochmal: Die vielen Kommis nur wegen der Info. JA, ich fühle mich schon etwas aufdringlich. Ist aber wirklich nicht so gemeint.

      1. Hallo Mythenschlingel One!
        Vielen Dank für die vielen Kommentare und Du brauchst Dich dafür nicht zu rechtfertigen 😀
        Ich denke Du hast Dir das meiste selber beantwortet und der Fall Kürten ist sehr interessant
        wie auch die Verbindung zu Lang die Du hier gut dargestellt hast!
        Freue mich wenn meine Videos zu solchen von mir auch gewünschten Denkanstößen verhilft 😀
        LG PSO

  3. erst mal herzlichen dank! ja, reichlich spät. das liegt daran, dass ich mir nicht viel aus helloween mache, aber ich mag die gruselgeschichten.
    tja,…. kriegsschauplätze haben schon immer viele massenmörder hervorgebracht. liegt wohl daran, dass sie sich da sicherer fühlen. im krieg kann man ja leicht vermisst werden…. bin schon gespannt, was für geschichten wir aus diesem jahr hören werden….

  4. Das wollte ich noch schreiben, neulich. Da war das Forum plötzlich weg. Weil ihr mir den Ruhm nicht gegönnt habt, ihr Schlingel. Dann schreibe ich es halt hier.

    Die Menschenmetzgerei von Herxheim
    Ein grausiger Fund gibt Rätsel auf. In der Pfalz haben Forscher mehr als 500 Tote gefunden, denen vor 7 Jahren das Fleisch wie bei Schlachtvieh von den Knochen geschabt wurde. Der Verdacht der Ausgräber: Die Menschen wurden verspeist – und sie haben sich offenbar freiwillig geopfert

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/ausgrabung-in-der-pfalz-die-menschenschlachter-von-herxheim-a-665582.html

  5. Erstmal Super Video ! Mein Opa (1903 Geboren) Hat mir damals ein Witz erzählt der nach dem Krieg populär war . Leider versteht ihn heute kaum einer mehr . Ich schreib ihn hier mal rein 😀

    Adolf Hitler wird von einem Reporter gefragt wen er für den größten Massenmörder seiner Zeit hält . Und Adolf Hitler antwortete „“ Ich denke Haarmann““

    Mal sehen ob ihn jemand versteht ;o)

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