Forscher finden Buckewalkadaver mitten im Dschungel!

Ihr habt es ja vielleicht schon mitbekommen, in Brasilien haben Forscher mitten im Dschungel den Kadaver eines Buckelwals gefunden. Wie kommt das Tier dort hin, zumal es keine Verletzungen aufweist?
Am 22.02.2019 war in Brasilien eine Gruppe Forschern im Dschungel der Insel Marajo unterwegs, als sie in einiger Entfernung Geier am Himmel kreisen sahen. Sie beschlossen nachzusehen welches Tier dort verendet war, denn die Zahl der Geier am Himmel deutete darauf hin, dass es sich um etwas Größeres handeln musste.
Mit dem was sie vorfanden, hätten sie jedoch nie gerechnet. Dort lag mitten im Dschungel der Kadaver eines 8 Meter langen Buckelwals. Verständlich, dass die Forscher mit großen Augen und einem Fragezeichen über den Kopf, auf das Tier blickten.  Nach einer ersten Inaugenscheinnahme des Kadavers, wies dieser keine Verletzungen auf. Die Frage ist ja nun , wie kommt dieses Tier, das man mehrere Meter abseits des Wassers fand, in den Dschungel? In einer ersten Theorie vermuten die Forscher, dass es an Plastikmüll verendet sein könnte, den es auf Suche nach Nahrung  zu sich genommen hatte und dass der Kadaver dann von einer größeren Flutwelle in den Dschungel gespült wurde.

Man muss heute eben auf alles vorbereitet sein. Wehe also einer von Euch lacht, wenn ich demnächst mit einer Angelausrüstung zu meinen Waldwanderungen aufbreche! 🙂

Hier gibt es noch ein Video zum Bericht.

Euer Mythen Metzger

43 Kommentare

  1. Ich stelle mir gerade vor, wie man gerade nichtsahnend durch den Dschungel wandert und dann plötzlich eine Riesenflutwelle mit Wal im Schlepptau über einen hereinbricht. Ob das in der Pauschalreise enthalten war?

  2. Die Flutwellentheorie klingt plausibel hinsichtlich dessen, auf welchem Weg der Wal dorthin gelangt ist und auch hinsichtlich dessen, dass er keine Verletzungen hat. Wäre er von Menschen transportiert worden, hätte man höchstwahrscheinlich Spuren am Walkadaver gefunden (Druckstellen von Seilen oder Einstichstellen von Haken). Wenn, nachdem der Kadaver angespült wurde, keine weitere Flutwelle kam, müsste man dort auch Fuß- und Reifenspuren finden, da so ein riesiges Tier nicht ohne Fahrzeug transportiert werden kann (und schon gar nicht in diesem unebenen, wild bewachsenen Terrain).

    1. Das ist im Dschungel Brasiliens und eine solche Flutwelle müsste ja noch ganz andere Tiere angespült haben und so ganz unbemerkt sollte die auch nicht geblieben sein.
      Dann wäre es interessant zu wissen wo der Fundort genau ist und wie weit das Meer weg ist, denn soviel ich weiß sind Buckelwale im salzigen Meerwasser beheimatet?

      1. So eine Welle müsste nicht notwendigerweise bemerkt werden. Und möglicherweise wurden auch schon andere Tiere angespült. Allerdings halte ich es für wahrscheinlich, dass diese entweder zu klein sind, um sie auf dem Video auszumachen oder dass sie von anderen Tieren des Dschungels gefressen wurden.
        Der genaue Fundort wäre wirklich interessant. Dann könnte man mal bei Google Earth (mit tea-age :D) gucken, wie weit das Meer wirklich weg ist.
        Wenn das Meer aber wirklich, wie an anderer Stelle bereits beschrieben, nur wenige Meter weg ist, müsste es vielleicht nicht einmal eine so gigantische Welle gewesen sein.

        Es wurde auch schon die Vermutung aufgestellt, dass der Wal per Helikopter (dorthin?) transportiert worden sein könnte. Nun, das wäre auch denkbar. Vielleicht wurde der Wal angespült und per Heli wegtransportiert und die Seile sind gerissen.

        Der Spiegel schreibt, der Wal liege „auf der Flussinsel Marajó im Mündungsbereich des Amazonas“. Auch schreiben sie dort, dass der Wal nur halb so groß wie ein ausgewachsenes Tier sei, vermutlich also ein Jungtier.

        Auch interessant finde ich die Farbe. Ich weiß nicht, ob es am Foto liegt, aber die Farbe des Tieres sieht wie Erde aus. Ich halte das ebenfalls für ein Zeichen einer Flutwelle. Die hätte nämlich das Erdreich aufgespült und damit wahrscheinlich Matsch auf das Tier gespült.

  3. Die Frage lautet dann aber auch, ob es überhaupt zu solch einer Flutwelle gekommen ist und ob irgend welche anderen Anzeichen einer Flutwelle in dem Terrain des Dschungels zu finden sind!!!

    Ansonsten wäre dieser Vorfall vielleicht ein typischer 411 Case 🙂

    1. Also hier muss ich klar sagen „Nein, ganz sicher nicht.“ Dieser Wal hat doch mit den 411 Fällen rein gar nichts zu tun. Bei diesen Fällen geht es um Menschen. Zudem gibt es mindestens ein Anzeichen, dass dort möglicherweise eine Flutwelle reinkam. Und zwar ist der Boden sehr nass (nicht bloß feucht, sondern „klitschnass“).

    1. Ja und bei mir im Bericht steht mehrere Meter vom Wasser entfernt, was nicht Kilometer sind, sondern nur mehrere Meter. Und was hat das mit Mangrovenwäldern zu tun?
      Das ist ne Insel und drumherum ist Meer.

  4. Ist schon Krass!!
    Von fliegenden Fischen habe ich schon gehört, aber fliegende Wale? Geht ja bloß eine Flutwelle. Alles Andere wäre absurd, obwohl hier in diesen Forum gibt es soviel Absurdes was wahr ist, dasvieleicht doch eine andere Lösung gibt.

  5. Mir auch lol 😀 (und natürlich der Blumentopf) dank Unwahrscheinlichkeitsdrive

    Ich zitiere mal :

    „He, das ist ja wirklich aufregend, so vieles rauszufinden, so vieles, was ich noch vor mir habe, mir wird ganz schwindlig vor lauter Vorfreude. – Was ist denn das, was da plötzlich so schnell auf mich zukommt? So sehr, sehr schnell. So riesig und so flach und so rund. Das braucht einen riesigen Namen … wie …. Grund! Ob er wohl nett zu mir ist? Und der Rest – nach einem plötzlichen und sehr feuchten Aufprall – war Schweigen. Komischerweise war der einzige Gedanke, der den Petunientopf beim Herunterfallen durchfuhr: Oh, nein, nicht schon wieder.

  6. also da ein Buckelwal nicht wie ein fisch nur ein paar kg wiegt, kann ich mir gut vorstellen das der wal mit einem Fluggerät hingebracht wurde, da in Brasilien mehr flüße durch den Dschungel fließen als ozeane, daher kann ich mir das nicht so recht vorstellen das ein fluß so eine welle erzeugen kann das ein wal der in der regel einige tonnen wiegt, solch einen weg auf einer welle zurücklegt, und poste mal ein bild von dir in anglerklamotten im wald 🙂

  7. Naja, der Wal könnte aber auch aus irgendwelchen Gründen den Fluß aufwärts geschwommen sein. Der Amazonas ist nict gerade ein Bach. Hab gelesen, daß er an mancher Stelle 100 Meter Teif ist und so breit, daß man das andere Ufer gar nicht mehr sehen kann. Außerdem ist der Amazonas dafür bekannt, daß er regelmäßig extrem ansteigt und daß dann z.B. ein Taal kein Taal mehr ist, sondern ein See. Also Platz hätte so ein Wal schon, um dort hinzukommen. Von daher wär das zumindes schonmal möglich.

  8. Angelausrüstung in der Eifel, an manchen Vulkanseen soll man ja gut fischen können, aber ich fürchte zum Walfang braucht du eher eine Sprengharpune und me Großfamilie Nuk Luk 🙂

    1966 war doch ein weißer Wal im Rhein, der hat sich dann in Duisburg fangen lassen nachdem ihm vor den Bayerwerken und ihren Giftauslässen übel wurde.

    Mitten im Wald, mmhh also wissen wir jetzt wo der Pottwal aus Terry Pratchett gelandet ist, wurde auch eine Topfflanze gefunden? 😀

    Mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist dass das ein solcher Wal aus mitten Wald gefunden wurde, mögliche Erklärung wäre dass irgendein Superreicher den Wal für sein privates Aquarium haben wollte und der Wal beim Überflug aus der Trageschlaufe unter dem Transport-Hubschrauber gerutscht wäre. Was gegen die Theorie spricht ist dass er kein große Verletzungen aufwies die aus einem Fall aus sagen wir mal 30m (über den Baumwipfeln) enorm sein müssten.
    Ein Zeitparadoxum wäre auch möglich….oder es waren (wie immer) Putin und seine Hacker!

    Danke für den Beitrag! Sachen gibst….

  9. Gerade habe ich einen Bericht darüber gesehen. Der Wal soll 15 m vom Meer entfernt liegen. Auf dem Video sieht es so aus,als wäre auch Altholz angespült worden. Ich könnte mir vorstellen,dass er schon tot an der Oberfläche schwamm und mit einer Welle angeschwemmt wurde. Kleinere mit angeschwemmten Tiere sind aufgefressen worden. Am Wal wurde ja auch schon gefressen.

    1. Hallo Marga Ina, klingt einleuchtend, was du schreibst und war auch mein erster Gedanke dazu. Ich schätze mal, dass da nix mysteriöses dran ist. Obwohl es sich dennoch creepy anhört „ein Pottwal 15 m vom Meer im Dschungel gefunden“!
      Gruß aus Berlin, Sofie

  10. Hmm, habe grad die neuen Berichte gelesen, bzw, gehört und bin ein wenig verwundert. Denn in dem Hörbericht ging es ja um den Ausverkauf des Mysteriösen. Und hier? Hier geht es um einen toten Wal, der in Ufernähe in einer Mangrovenzone im Mündungsgebiet des zweitgrößten Flusses der Welt gefunden wurde. Wo genau liegt jetzt das Mysterium? Es gibt keins. Nichts deutet darauf hin, dass irgendetwas unerklärliches geschehen ist. Ist das nicht auch gefährlich für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Themen Mythen und Mysterien?
    Was mir zum Vorliegenden Fall einfällt:
    In Mangrovengebieten kommtg es zu regelmäßigen Schwankungen des Wasserspiegels von mehreren Metern. Dort wo der Wal gefunden wurde, kann durchaus kurz vorher alles überschwemmt gewesen sein. Ganze Waldgebiete werden dabei regelmäßig überschwemmt.
    Wale könne durchaus für eine gewisse Zeit in Süßwasser leben. Es gibt sogar Walartige die eben dort in diesen Mangrovenwäldern beheimatet sind (Flussdelphine). Es ist schon öfters vorgekommen, dass Wale in Flüssen gesichtet wurden.
    In Mündungsgebieten großer Flüsse kommt es zu periodisch auftretenden Springfluten. Das Meerwasser wird durch die Gezeiten in die Flußläufe gedrückt, die immer schmaler werden, sodass das Wasser stark ansteigt. Treffen die richtige Mondphase und ein reguläres Hochwasser zusammen, fallen die Wellen und der Wasseranstieg entsprechend höher aus. Es gibt seit ein paar Jahren sogar Surfer, die das ausnutzen, weil man über viele Kilometer auf der Welle surfen kann ohne Unterbrechung.
    Ausserdem treffen dort Salzwasser und Süßwasser aufeinander, der Wal hat also möglicherweise garnicht gemerkt, dass er in einen Fluss schwimmt. Durch die vielen Totarme des Flusses kann es dann leicht dazu kommen, dass so einem Tier durch wieder sinkenden Wasserspiegel der Rückweg abgeschnitten wird. das passiert sogar den Delphinen dort manchmal, und die sind dort heimisch. Das Wasser geht zurück und schwups, es liegt ein Wal im Wald.
    Wenn mir jemand erzählt hätte, es liegt ein toter Wal im Schwarzwald, auf einer Bergspitze, dann hätte ich das auch mysteriös gefunden oder nach Erklärungen gesucht, wie die, Menschen hätten den Wal dahin geflogen. Nach den vorliegenden Fakten und einem Jahrzehntelangem Studium der Sendungen von Bernhard Grzimek, Heinz Sielmann und neuerdings auch die von Andreas Kieling, kann ich hier aber eine Vielzahl möglicher natürlicher Ursachen erkennen, ein Mysterium aber? Leider nein. Meiner Ansicht nach ist der Bericht hier nicht richtig, denn durch das Erscheinen hier, wird dem Konsumenten suggeriert, es müsse ja etwas mysteriöses sein. Danach suchen viele, anstatt erst mal alle natürlichen Möglichkeiten zu untersuchen. Und eben diese Suche nach immer aufregenderem Zeug, ist es ja, die dazu führt, dass es immer krassere Geschichten sein müssen, die die Leute hören wollen, auch auf kosten der Wahrheit. Wie eben in dieses 72 Stunden im Geisterhaus-Ding. Damit will ich nicht sagen, dass dieser Bericht hier Fake ist, oder bewust hier eingestellt wurde um Leute auf eine falsche Färte zu locken, aber wenn man den Umgang der Medien mit den Themen Mythen und Mysterien kritisiert, sollte man mit gutem Beispiel vorangehen und solche Dinge, die nicht sehr mysteriös sind, hier weglassen. Sonst erwarte ich bitte demnächst auch berichte zu solchen Mysteriösen Dingen wie, warum an meinem Körper plötzlich Haare wachsen, wo früher keine waren, und wo die Haare die früher an anderer Stelle sprossen, abgeblieben sind (Ich seh schon die Kommentare vor mir: „Genmanipulation durch Ausserirdische“). Oder warum man Muschelschalen auf hohen Bergen findet(Kommentar:“ Auf Bergen gibt es keine Muscheln, also müssen Menschen/Geister/Ausserirdische/Yetis sie mit Flugmaschinen dort hingebracht haben).
    Fazit: Wer immer nach dem übernatürlichen sucht, verliert den Blick für die natürlichen Wunder und Phänomene, die meiner Ansicht nach mindestens ebenso spannend und beeindruckend sein können.

    Dennoch muss ich sagen, dass diese Seite viel besser ist, als alle YT-Kanäle der Mysterybande zusammen.
    Danke

    Ps.: Wenn der Wal wenigstens mit Geoglyphenartigen Zeichen tätowiert gewesen wäre, oder seine Kleidung ordentlich gefaltet neben ihm gelegen hätte oder so…

    1. Jetzt hast du dir die Arbeit gemacht und so einen langen Text verfasst, nur ist der Beitrag in der Rubrik /Wissenschaft erschienen und nicht bei Mythen und Mystery.
      Und da berichten wir eben über interessante oder außergewöhnliche Themen aus der Wissenschaft. Und wenn ein Wal im Urwald, sei es noch so nah am Wasser, nicht etwas außergewöhnliches ist, hätten nicht so viele Zeitungen darüber berichtet. Es ist also einen kurzen Artikel wert, aber mit Mythen und Mystery hat das nichts zu tun. 🙂

      1. Ok. Danke für die klarstellung. Dann sollte ich zukünftig mal gucken um welche Kategorie es sich handelt. Wenn ich mir die Kommentare so angucke, bin ich aber glaub ich nicht der einzige, der das nicht verstanden hat. Lg

          1. Würde die Rubrik über dem Bericht angezeigt werden anstatt darunter, hätt ich es glaub ich gleich gesehen. Habs jetzt aber trotzdem gecheckt.

  11. Nein. Außerirdische haben ein paar Tiere für Untersuchungen auf ihr Raumschiff geholt. Beim runterbeamen ist dann leider ein Missgeschick passiert und die Koordinaten von einer Eidechse und dem Wal wurden vertauscht. Nun ist die arme Echse natürlich auf einem Stück Pkastikmülk als Floss auf dem Atlantik unterwegs

  12. Aber im Ernst, bei dem Kameraschwenk sieht man ja dass es echt nicht weit zum Wasser ist. Die Sträucher sehen auch alle aus, als wären umgespült worden und der Wal liegt da drauf. Ich verstehe da auch nicht so ganz warum das so im Fokus ist. Ich habe jetzt aber auch keine Zeitungsartikel gelesen. Aber da werden doch echt interessantere Dinge an Land gespült.

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