Das Spukschloss von Glamis in Schottland!

Seit Jahrhunderten steht das schottische Schloß Glamis in dem Ruf, ein Ort seltsamer und schrecklicher Ereignisse zu sein, die jeden, der sie durchlebt, mit Entsetzen erfüllen. Spukschlösser sind in Schottland oft nur Touristenattraktionen, aber in diesem Haus geht es wirklich nicht mit rechten Dingen zu.
Glamis Castle befindet sich im breiten Mündungsbecken des Tay, nördlich der schottischen Hafenstadt Dundee. Seit Jahrhunderten ist diese mächtige Festung, die mit ihren malerischen Zinnen und Spitztürmen an ein Märchenschloß erinnert, der Stammsitz der Grafen von Strathmore. Ihr Familiengeheimnis verbirgt sich, so heißt es, hinter den Mauern von Glamis, einem der berühmtesten Spukschlösser der Welt. Dass hier ganz ungewöhnliche Dinge vorgehen, ist historisch belegt. Und dass das Schloß heute im Zentrum eines Dreiecks liegt, das von drei Dörfern mit biblischen Namen gebildet wird -Jericho, Zoar und Pandanaram – könnte auf den Schrecken hindeuten, den dieses Schloß auch jenseits seiner starken Mauern verbreitet. Wie in einem schottischen Handbuch zu lesen ist, hatten die Männer, die die Dörfer bauten, zumindest etwas Kenntnis von der Bibel und Achtung vor dem Zorn Gottes. Diesen Zorn, so behaupten die Einheimischen, hatte sich Glamis wegen der Sünde der ersten Schloßherren zugezogen. In jüngster Zeit  gibt es jedoch kaum Anzeichen dafür, dass das Leben auf Glamis Castle nicht angenehm und friedlich verläuft. Wie seine direkten Vorgänger, so ist auch Michael Fergus Bowes-Lyon, der 18 Earl of Strathmore und damals  Schloßherr der 2016 verstarb, bei seinem Pächter sehr beliebt gewesen. Unter seinen früheren Vorfahren war das nicht immer so, denn zumindest auf einen von ihnen geht der sogenannte Schrecken von Glamis zurück. Ein schreckliches Geheimnis wird um so  beängstigender, je weniger  darüber bekannt ist. Die Phantasie der Menschen findet Nahrung nicht zuletzt in der Unwissenheit. Keiner der letzten Schloßherren hat jemals davon zu einem Außenstehenden gesprochen, und wenn, dann nur in Rätseln. Keine Frau ist je in das Geheimnis eingeweiht worden. Denn weitergegeben wird es immer nur vom Vater an den Erstgeborenen, jeweils an dessen 21 Geburtstag. Die Berichte vom Schrecken auf Glamis Castle gehen bis in das Jahr 1034 zurück, als der schottische König Malcom II hier von einer Bande rebellierender Untertanen mit dem Claymore, dem schottischen Breitschwert, erschlagen wurde. Dem Bericht zufolge drang jeder Blutstropfen des sterbenden Königs in den Fußboden ein, so dass sich ein Fleck bildete, der bis heute in einem Zimmer des Schlosses zu sehen ist. Ob der Fleck wirklich noch von diesem Königsmord stammt, ist nicht sicher, da die Archive erwähnen, dass der Fußboden von König Malcoms Zimmer seidem erneuert wurde. Malcoms Mörder zählen ebenfalls zu den Opfern von Glamis, denn als sie über einen zugefrorenen See flüchten wollten, brach das Eis, und sie ertranken. Seither wird behauptet das es in diesem Schloß Spuken soll. Nicht nur das – sondern es wird auch Berichtet das wenn man sich längere Zeit in diesem Schloß aufhält – Ebenfalls von einem Fluch befallen wird. Und dieser Fluch könnte mit einem drohenden Schicksal enden.

Real Mystery

14 Kommentare

  1. Hat so ein bischen etwas vom Bates Motel ;)))

    Für denjenigen der ausziehen möchte um das „Fürchten“ zu lernen, gibt es wohl doch so den ein oder anderen Ort wo einem alleine Nachts um 3 Uhr „der Stift geht“. Wir sollten mal alle zusammen schmeissen, um den Quipo zu solchen Lokalitäten zu senden, damit er „das Fürchten“ lernt ;P.

    Diese Stimmen sind wohl mit so einem Radio, das alle Frequenzen durchscannt aufgezeichnet worden, wie sie auch Ghosthunter und Paranormale Investigatoren benutzen. Deshalb klingen diese Stimmen so mechanisch verzerrt, ein EVP hört sich doch immer sehr verrauscht an.

    1. Hallo Aurelia. Ich muss dir recht geben das dies ein idyllischer Ort ist! Aber dein Kommentar ist eigentlich nicht der Grund meiner Antwort… Ich bin durch eine ungeschickte fingerbewegung auf auf deine Website gelangt,und prompt sind alle Sicherheits apps die ich installiert habe angesprungen… Da stellt sich mir direkt eine Frage… warum? Ist dies nur ein Zufall oder rentiert es sich wirklich sich in einem forum anzumelden, Zeit zu investieren und die paar dummen aus zu spionieren die blöd genug sind sich deine Website anzusehen und ggf sogar anmelden??? Ich hoffe wirklich das ich falsch liege .und es sich bei dir nicht um einen „russischen Bott“ handelt hi hi…

  2. Die Stimmen klingen für mich auch…naja.
    Aber mal ehrlich in so einen Gebäude möchte ich nicht wohnen, zumindest nicht alleine, sondern mit jede Menge andere Menschen. Sonst bekommt wird man von den vielen Räumen ganz Irre.

  3. Klar hören sich die Stimmen meschanisch an. Was aus den „Ghostboxes“ und den „Portalen“ kommt klingt fast immer so. Was ich immer wieder interessant finde ist dagegen, was die Jungs (und Mädels), die diese Aufnahmen machen, aus dem „gesagten“ raus hören. Tut mir leid, aber ich kann selbst mit viel Wohlwollen und Phantasie nicht die Worte hören, die eingeblendet wurden.
    Es ist wohl eher ein Ich-will-das-hören-also-höre-ich-es-auch-Phänomen. 🙂

    1. Altes Physikersprichwort: „wer misst, misst Mist“ … „Ghostboxes“ würden mir tierisch auf den Zeiger gehen mit diesem ständigen Frequenzwechsel; diie sog. „Geisterjagd“ ist ohnehin ein mühseliges Geschäft… die meiste Zeit hockst du im Dunkeln, schlägst dir die Nacht um die Ohren und am Ende passiert Nullkommanichts. Dazu der Auf- und Abbau der Gerätschaften und noch schlimmer: das Sichten von stundenlangen Videos oder Abhören von Sprachaufnahmegeräten. Stinköde und meist ergebnislos… da greift so mancher nach jedem Strohhalm.

      Das bedeutet allerdings keineswegs, dass es sowas wie Geister und Spuk nicht gäbe. Habe selbst einige Erlebnisse gehabt, die man so bezeichnen kann. Das Blöde ist nur, dass diese Dinge sich überraschend, respektive unerwartet ereignen; bis man die Kamera (sofern vorhanden) eingeschaltet hat, sind sie wieder vorbei. Es ist durchaus drin, dass der ganze technische Aufwand, den Geisterjäger betreiben, das Ergebnis negativ beeinflusst. Je genauer sie zu messen versuchen, umso ungenauer wird das Ergebnis, analog zur Ouantenmechanik.

      Ich halte den wissenschaftlichen Ansatz, sich mit dem Spuk und Geisterphänomen auseinanderzusetzen, ohnehin für verfehlt, solange es nicht darum geht, angebliche Spukerlebnisse zu widerlegen und den Betroffenen, die darunter leiden, ihren Seelenfrieden wieder zu geben. Denn mögliche Beweise für einen Spuk oder Geist, werden von denen, die nicht daran glauben (wollen) sowieso nicht akzeptiert. Wozu also der ganze Aufwand?

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