Das legendäre Bermudadreieck

Das legendäre Bermudadreieck

Das sogenannte Bermudadreieck befindet sich im Nordatlantik, wobei Florida, Puerto Rico und die Bermudainseln die Ecken des Dreiecks bilden. Diese Gegend ist sehr rätselhaft, da hier Schiffe und Flugzeuge für immer vom Radar verschwinden und häufig nie wieder auftauchen.

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Comment (49)

  1. Erst einmal vielen Dank für den Hörbeitrag, dem ich ganz entspannt lauschen konnte. Zum zweiten finde ich es sehr wohltuend, das sich mal jemand ganz nüchtern um das Bermudadreieck kümmert, ohne das Ganze ins mysteriöse zu ziehen, auch wenn mich alles zu erklären ist. Aber das gibt es weltweit und lässt uns Mythenfreunden noch jede Menge Raum zum spekulieren.

  2. Sehr guter Beitrag, der meiner Meinung nach mit den gängigsten Mythen, rund um das Bermudadreieck aufräumt.
    Mir aber gleichzeitig, auch einige neue Infos gebracht hat.

    Danke hierfür!

    Ich habe den Beitrag, sowohl gelesen, als auch angehört.
    Die Hörversion war sehr ruhig und klar vorgetragen.

    Bitte mehr davon!

    Gruß

    Der Wulfi

  3. Ja ein interessantes Thema, allein schon das Dauerspiel der erklärenden Theorien, man seine eigene alle Jahre wieder über den Haufen werfen kann.

    Ich habe erst den Beitrag gelesen, später angehört, beides gefiel mir. Beim Hörbeitrag schlich sich dann aber ein Pluspunkt dazu, Deine sehr angenehme Stimme.

    Gruß Inka

  4. Hallo Quipu, ich habe den Beitrag erst einmal durchgelesen und dann angehört, da ich die Angewohnheit angenommen habe, eure Beiträge zunächst anzuschauen und fast alle danach sozusagen als Hintergrundmusik laufen zu lassen 🙂 Nein, NICHT zum Einschlafen, dazu sind die Themen zu interessant!
    Ich glaube übrigens daran, dass es sich bei diesem Mythos aus einer Kombination von Wetter- und Umweltphänomenen, Statistik, technischem Versagen und menschlichen Fehlern handelt.

    Übrigens freue ich mich über jeden eurer Beiträge, ob in Textform, Audio oder Video. Vielen Dank für all die Arbeit, die ihr drei euch damit macht!

  5. Hallo Quipu!

    Da ich glaube, über das Thema „Bermuda-Dreieck“ recht gut informiert zu sein, hat mir Deine Textversion mit Kapiteln und dazugehörigen Überschriften zunächst einmal zur Orientierung weitergeholfen. Ich habe mir dennoch auch den Hörbeitrag gegönnt. Im Idealfall bietest Du bei zukünftigen Beiträgen weiterhin beide Versionen an, aber ich hätte natürlich Verständnis, wenn dieser Aufwand nicht möglich ist.
    Durch Deinen Beitrag wurde mir erneut bewusst, wie bedeutend ein guter und zugkräftiger Name ist. „Bermuda-Dreieck/Triangle“ klingt einfach sehr gut, ist einprägsam und wirkt geheimnisvoll. Das ist schlichtweg gutes Marketing! Die Form des Dreiecks wurde dabei von den Erfindern des Mythos geografisch sehr willkürlich gezogen. Man hätte den verdächtigen Grenzbereich zwischen Karibik und Atlantik (Sargassosee) ebensogut einkreisen oder in ein Viereck quetschen können, doch dies wäre in der Namensgebung nicht einmal halb so spannend gewesen. Ein „Bermuda-Oval“ oder eine „Teufelsraute“ hätte als Buchtitel vermutlich keinen Hund hinter’m Ofen hervorgelockt.
    Hinzufügen möchte ich, dass der Flug 19 auch in Steven Spielbergs SF-Klassiker „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ (1977) von Bedeutung ist. Zunächst werden darin die verlassenen Flugzeuge in der Sonora-Wüste entdeckt. Im Finale kehren dann die Piloten zurück und entsteigen dem Mutterschiff der Aliens. Die Männer scheinen etwas verwirrt und um keinen Tag gealtert.
    Dann habe ich noch eine schöne Kindheitserinnerung: Ende der 70er-Jahre erschien das Brettspiel „Teufels-Dreieck“ von MB. Dabei wurde eine große „Gewitterwolke“ über das Spielfeld in Form einer Land- bzw. Seekarte gezogen. Da sich in dieser Plastik-Wolke Magnete befanden und ebenso in den kleinen Spielfiguren in Form von Schiffen, konnte man diese in dem „Sturm“ verschwinden lassen!
    An den beiden genannten Beispielen erkennt man, dass Charles Berlitz einst mit seinem Sachbuch-Bestseller über das „Bermuda-Dreieck“ einen regelrechten Hype auslöste, der in dieser ausgeprägten Form heutzutage nicht mehr existiert, trotz zahlreicher Internet-Beiträge. Bezeichnend für den Stand des Themas ist auch, dass es zwischenzeitlich zwar immer wieder neue Erklärungsversuche gab, aber kaum noch neuere Fälle. Aus diesem Jahrhundert sind mir jedenfalls keine bekannt.
    Ich teile also Dein Fazit: Das „Bermuda-Dreieck“ ist wahrscheinlich nur ein frei erfundenes phantastisches Konstrukt. Für die Freunde der Grenzwissenschaften und des Übernatürlichen ist dies natürlich ernüchternd. Eine vergleichbare Entwicklung gibt es bekanntlich hinsichtlich der Dyatlow-Pass-Tragödie, deren Hintergründe höchstwahrscheinlich ohne paranormale Ursachen zu erklären sind.
    Abschließend noch ein großes Kompliment an Dich und Deine Mitstreiter. Danke für Eure Arbeit – macht bitte so weiter!

    1. Danke für den ausführlichen Kommentar und die neue Info: Das Brettspiel „Teufelsfdreieck“ von MB kannte ich noch gar nicht. Mal sehen, ob ich es irgendwo auftreibe kann…
      Nachtrag: Bei ebay und amazon wurde ich sofort fündig 🙂

  6. Die Theorie mit dem Methangas scheint mir am sinnvollsten. Immerhin befahren seit Jahrhunderten Millionen Schiffe ohne Probleme diese Gewässer. Aber wenn durch seismische Aktivität Methanhydrath gelöst wird, dann entstehen mit abnehmenden Druck auf dem Weg nach oben großflächig Gasblasen.
    Ich habe mal ein Experiment dazu gesehen: In einem Aquarium wurde ein Schiffsmodell mit Zuströmung von wenig Luft vom Grund zum Sinken gebracht. Real würde das nur eine Minute dauern, wenn überhaupt.
    Für die Flugzeuge bräuchte man nicht mal eine Entzündung. Da Methan eine geringere Dichte als Luft besitzt, würde der Strömungsabriß an den Tragflächen die Maschine wahrscheinlich schon zum Trudeln bringen und je nach Fähigkeit des Piloten und/oder technischen Gegebenheiten kein Abfangen mehr möglich sein.
    Was den Kompass angeht, so kann das alles und nichts bedeuten. Immerhin ist das Erdmagnetfeld sehr schwach. Aber wer weiß, ob nicht seismische Aktivitäten auch zu Magnetfeldänderungen führen können, sollten tief liegende Magmakammern auch eisenhaltig sein und durch Konvektion ihre eigenen Felder erzeugen.
    Die fantastischen Ansätze hinken mir an zu vielen Stellen. Entgegen den 411-Fällen ist meines Wissens noch nie ein Flugzeug oder Schiff plötzlich mitten aus einer Gruppe heraus verschwunden und Tage später nackt auf einem Berg wieder aufgetaucht O_o

    1. „Entgegen den 411-Fällen ist meines Wissens noch nie ein Flugzeug oder Schiff plötzlich mitten aus einer Gruppe heraus verschwunden und Tage später nackt auf einem Berg wieder aufgetaucht O_o“

      Eine super Idee, um das Bermudadreieck mal wieder richtig weit nach vorne zu bringen 🙂

  7. Ich habe diesen interessanten Beitrag gelesen. Das lag daran, dass es für mich zum Zeitpunkt, als ich den Beitrag entdeckt habe, es für mich geeigneter war diesen zu lesen als zu hören. Aber prinzipiell höre ich genau so gerne Beiträge, als ich sie lese. Einzige Ausnahme wären evtl. Beiträge mit viel Zahlen, Statistiken, etc. zu einem Thema, da ist denke ich das lesen dann besser geeignet.

  8. Hallo Quipu,

    ich schaue mir meistens Deine Beiträge auf youtube an bzgl. gefakte Videos an und die finde ich auch sehr gut, weil du erklärst woran man erkennen kann, dass es sich um ein Fake handelt. Bei diesem Beitrag hier, fehlt es mir leider an Tiefgang denn man kann zu diesem Thema sehr gut recherchieren! Hier übrigens der Zeitungsartikel von 1975 bzgl. National Airlines 727 den du bei deiner “ gründlichen“ Recherche wohl übersehen hast 😉

    https://news.google.com/newspapers?nid=336&dat=19750324&id=oMxSAAAAIBAJ&sjid=PH8DAAAAIBAJ&pg=5102,5391548&hl=en

    Des weiteren betreffend Flight 19, einer der am besten dokumentierten Fälle in der Fluggeschichte der Nachkriegszeit bzgl. „mysteriöser Vorfälle“ deren Schicksal jedes Jahr am 5 Dezember in ein Gedenkzeremonie (https://www.nasflmuseum.com/memorial.html) erinnert wird, ich finde es sehr überheblich alle Piloten des Flug 19 als unerfahren hinzustellen, zwar war einer erst 18 jedoch der kommandierender Offizier Lt. Charles Carroll Taylor war 28 sowie auch Sgt. George Richard Paonessa (28) insgesamt hatten 5 Piloten Kriegserfahrung, das mysteriöse an diesem Vorfall ist nicht alleine das verschwinden der 5 Torpedobomber sondern das wie! Denn alle Torpedobomber waren nicht nur mit einem normalen mag. Kompass ausgestattet sondern ebenfalls mit einem Kreiselkompass und dennoch konnte keiner der Piloten feststellen in welche Richtung sie flogen! Wie wahrscheinlich ist es, das alle Richtungsanzeigeinstrumente bei allen 5 Torpedobombern nicht richtig funktionierten? Wo doch jeder Pilot seine Instrumente vor dem Abflug überprüft?
    hier mal die ganze Geschichte und insbesondere sind die Funksprüche interessant
    https://web.archive.org/web/20041102000348/http://www.history.navy.mil/nan/backissues/1970s/1973/jun73.pdf

    Wer sich zudem über den Flight 19 informieren will, dem kann ich diese Infos ans Herz legen:

    https://www.nasflmuseum.com/flight-19.html
    https://www.nasflmuseum.com/flight-19-exhibit.html

    Des weiteren gab es mal eine Bermuda triangle webseite, leider ist sie nicht mehr online, dort wurden alle Berichte gesammelt und diese waren sehr gut recherchiert. von dieser Webseite ist leider nur noch die Liste übrig geblieben die man auf Wikipedia reingestellt hat:

    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Bermuda_Triangle_incidents

  9. Hallo Quipus.
    Ich bin der Überzeugung,dass es mit Methan zu tun hat. Wenn der Meeresboden sich erwärmt,wird Methan freigesetzt. Siehe Vulkane am Meeresboden. Die Oberflächenspannung lässt nach und alles geht unter,was über der Methanblase ist. Auch Flugzeuge.
    Frank Schätzing hat das in dem Buch „Der Schwarm“ beschrieben.L.G
    .

  10. Tach Quipo,
    auch ich habe gelesen sowie gehört. Ich fände es gut, wenn beide Formate zur Verfügung stehen.
    Schon mal vom „Dragon’s Triangle“ gehört? Das Dreieck liegt zwischen Yokohama-Japan, Hualian-Taiwan und Agana-Guam. Dort soll es angeblich eine Flugverbotszone geben, aufgrund ähnlicher Vorkommnisse im Bermuda Dreieck. Kann leider nicht sagen, wo ich das her habe. Nein, kein Sprechverbot, schlichte Vergesslichkeit

    Menschen verschwinden, Flugzeuge verschwinden, Flugzeuge mit Menschen verschwinden und es gibt immer noch Leute um mich herum, die behaupten, dass es nix, aber rein auch gaaar nix mysteriöses auf diesem Planeten gibt (egal ob flach, rund oder halt flund)!!!

    1. In Mexiko befindet sich die „Zone of Silence“. In der sollen Anomalien auftreten, die auch massiv elektronische Geräte beeinflussen soll.

      Das „Bermudadreieck“ ist nicht der einzige Ort um den sich Mythen ranken. 😉

  11. Gehört und für gut befunden. Auch wenn es noch recht abgelesen klingt und du dein Handy während der Aufnahme ruhig hättest lautlos machen können Aber Übung macht den Meister. Weiter so und herzlichen Dank an euch drei, dass ihr so viel Zeit in die Sache hier steckt

  12. Es gibt nur EINE Person, die wirklich ALLES über das Bermuda-Dreieck weiß – Wednesday Addams von der Addams Family.

    Beim Lesen der Überschrift dachte ich mir: Ein Skeptiker spricht über das Bermuda-Dreieck? Nun ja, dann wurde ich doch überrascht. Der Vortrag ist sachlich und vorurteilsfrei. Klasse! 🙂

  13. Hallo Quipus. Wen ich im Tv Beiträge sehe, von Tornados und Wirbelstürmen vor Florida, bringe ich es irgendwie immer in Verbindung mit dem Bermudadreieck. Warum kommen die Stürme immer aus dieser Richtung? Ja, es wird gesagt ,wie sich die Tornados bilden. Trotzdem, vielleicht bilden sich da, wen der Sturm entsteht, Tore, die wieder verschwinden, wen der Sturm nachlässt, also IM STURM , wo man sie nicht sieht, unsichtbar . Und vielleicht hallen die noch eine ganze Weile nach, so das es vorkommen kann, das Schiffe oder Flugzeuge darin verschwinden können, von einer Sekunde auf die andere. Aber hab keine Ahnung warum Dimensionstore entstehen sollten, wer was davon hätte. Und wen man sieht, wie das Dreieck von Florida ausgeht,könnte man auf den Gedanken kommen, das etwas von Florida ausgeht, das irgendetwas entstehen lässt, das den Wirbelstürmen den richtigen Kick gibt zum entstehen. So wie den Wetterumschwüngen bei den 411 Fällen.

  14. Mann o mann, was für ne Arbeit du dir machst. Geschrieben UND gesprochen ist natürlich das optimum. Finde es super den Hörbeitrag zu hören und den Text quasi als Gliederung zur Übersicht zu haben. Und durch den geschriebenen Text lassen sich eizelne Punkte später schneller wieder finden, leichter nachvollziehen und überprüfen. Super. Aber wenn ich mich für eins entscheiden müsste würde ich die Hörfassung wählen.

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